Vor allem auf Pausenhöfen sieht man sie: bunte Energydrinks, die wach und fit machen sollen. Zwei Drittel aller Jugendlichen konsumieren sie regelmäßig, ohne sich der Menge an Koffein, Zucker, Guarana oder Taurin bewusst zu sein. Studien belegen, dass das jugendliche Trendgetränk dringend eine Altersbegrenzung oder gut sichtbare Warnhinweise braucht, die auf die Risiken einer Koffeinüberdosierung aufmerksam machen. Experten empfehlen eine Altersgrenze von mindestens 16 Jahren, besser 18 Jahren, ähnlich anderen europäischen Ländern. Für Kinder unter 12 Jahren gibt es keine unbedenkliche Koffeinmenge. Probleme bei regelmäßigem Konsum sind Schlafstörungen, Herzrasen bis zu Herzrhythmusstörungen, Magen-Darm-Beschwerden und Bluthochdruck. Auch die bei Jugendlichen zunehmenden psychischen Probleme wie Angstzustände, Panikattacken und Depressionen werden inzwischen mit Energydrinks in Verbindung gebracht.



