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	<title>coerdts@wagnercoerdts.de &#8211; Bären Apotheke</title>
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		<title>L-Thyroxin oft unnötig?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:23:04 +0000</pubDate>
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		<title>Tollwut-Impfung bei Fernreisen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:21:53 +0000</pubDate>
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		<title>Was macht die Finnen so happy?</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/was-macht-die-finnen-so-happy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 09:04:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele können es vielleicht schon nicht mehr hören: Finnland wurde dieses Jahr zum neunten Mal in Folge zur weltweit glücklichsten Nation auserkoren und auch die anderen skandinavischen Länder liegen nicht weit dahinter. Da sollte man sich fragen, was man sich von Finnland zum Vorbild nehmen könnte? Mit der offenbar nötigen Anzahl an Saunen wird es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-square wp-image-18942" src="/wp-content/uploads/2026/04/Glueckstipp_Finnen-180x180.jpg" alt="" width="180" height="180" srcset="https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Glueckstipp_Finnen-180x180.jpg 180w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Glueckstipp_Finnen-80x80.jpg 80w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Glueckstipp_Finnen-36x36.jpg 36w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></p>
<p>Viele können es vielleicht schon nicht mehr hören: Finnland wurde dieses Jahr zum neunten Mal in Folge zur weltweit glücklichsten Nation auserkoren und auch die anderen skandinavischen Länder liegen nicht weit dahinter. Da sollte man sich fragen, was man sich von Finnland zum Vorbild nehmen könnte? Mit der offenbar nötigen Anzahl an Saunen wird es ähnlich schwierig wie bei der Menge der Rentiere und Elche. Auch die generelle Naturverbundenheit der Finnen wird in so manchem hiesigen Ballungsraum schwer zu kopieren sein. Nicht zu vergessen die faszinierenden Polarlichter, die angeblich viele Finnen süchtig machen. Wir konnten im letzten Winter zumindest einen kleinen Eindruck dieses Lichter-Schauspiels bekommen.</p>
<p><strong>Gelassenheit und Selbstironie<br />
</strong>Am Wochenende in der eigenen Waldhütte saunieren, sich danach im Bergsee abkühlen und im Wald fürs Abendessen Pilze und Beeren sammeln scheint für die Finnen ein sicherer Weg zum Glück zu sein. Allerdings geht es ihnen dabei gar nicht mal um maximale Glücksgefühle. Vielleicht liegt das Geheimnis ihres Glücksrezeptes darin, dass sie mit dem, was sie haben zufrieden sind und sich vor allem nicht mit anderen vergleichen. Das Beste aus allem machen: in den dunklen Wintermonaten lange Abende mit der Familie genießen und sich auf die nicht untergehende Sonne im Sommer freuen. Den eher unaufgeregten und wortkargen Finnen, der uns vor allem in Filmen von Aki Kaurismäki in den 90er Jahren nahegebracht wurde, zeichnet offenbar eine stoische Gelassenheit und eine gute Portion nordische Selbstironie aus &#8211; sich auch über sich selbst lustig machen zu können und auch für die kleinen Dinge des Alltags dankbar zu sein. Dankbarkeit und Vertrauen schaffen offenbar eine gute Resilienz bzw. Widerstandsfähigkeit, wenn es mal nicht so gut läuft.</p>
<p><strong>Vertrauen in den Staat<br />
</strong>Last but not least vertrauen sie darauf, dass ihnen dieser optimistische Zustand erhalten bliebt. Die Basis hierfür dürfte ein Wohlstand sein, der in Finnland gerecht verteilt ist. Mit einer guten öffentlichen Gesundheitsversorgung und einem starken sozialen Netz ist auch die Lebenserwartung allgemein in Skandinavien entsprechend hoch. Jeder fühl sich sicher aufgehoben. Neidisch auf andere zu schauen ist dabei unnötig. Letztlich geht es beim Glücksreport genau genommen um Lebenszufriedenheit und das Vertrauen in staatliche Institutionen. Glücklich ist, wer zufrieden ist mit dem was man hat, statt ständig auf der Suche nach mehr zu sein.</p>
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		<title>Den Stress einfach wegzittern?</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/durch-zittern-stress-reduzieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 08:56:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Körperliches Zittern kann von Kälte oder Fieber ausgelöst werden. Anders als der bekannte Schüttelfrost entsteht neurogenes Zittern aber nach emotionaler Anspannung oder Stress und ist Ausdruck der Entspannung. Das Zittern wirkt so der unbewussten muskulären Verkrampfung entgegen. Es ist ein angeborener Reflex, der im Laufe des Lebens durch Dauerstress immer mehr nachlässt. Therapeutisches Zittern an [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-square wp-image-18938" src="/wp-content/uploads/2026/04/Gesundheitstipp_Durch_Zittern-180x180.jpg" alt="" width="180" height="180" srcset="https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Gesundheitstipp_Durch_Zittern-180x180.jpg 180w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Gesundheitstipp_Durch_Zittern-80x80.jpg 80w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Gesundheitstipp_Durch_Zittern-36x36.jpg 36w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" />Körperliches Zittern kann von Kälte oder Fieber ausgelöst werden. Anders als der bekannte Schüttelfrost entsteht neurogenes Zittern aber nach emotionaler Anspannung oder Stress und ist Ausdruck der Entspannung. Das Zittern wirkt so der unbewussten muskulären Verkrampfung entgegen. Es ist ein angeborener Reflex, der im Laufe des Lebens durch Dauerstress immer mehr nachlässt. Therapeutisches Zittern an Hand von TRE-Übungen (Tension and Trauma Releasing Exercises) reaktiviert diese Fähigkeit und wirkt gezielt gegen stressbedingte Verspannungen. Es löst insbesondere die tiefen Muskelverspannungen z. B. des Psoas-Muskels im unteren Rücken. Gleichzeitig beruhigt sich das Nervensystem und kommt von der Kampf-oder-Flucht-Haltung in den Ruhemodus. Nebenbei werden auch Stresshormone im Körper abgebaut, die den Stoffwechsel anheizen, das Herz-Kreislauf-System belasten und zunehmende Erschöpfung verursachen.</p>
<p><strong>Belastungszittern aktivieren<br />
</strong>TRE verfolgt also diverse Ansatzpunkte um im Körper ein entspanntes Gleichgewicht herzustellen. Dabei umfasst die Methode nur wenige einfache Übungen, mit denen die Muskeln in der unteren Körperhälfte gezielt ermüden, um so das Belastungszittern bzw. Vibrieren zu aktivieren. Hierzu gehören z. B. der Wandsitz oder das Fußheben im Stehen bis sich ein entspannendes Zittern einstellt, das auch das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst.</p>
<p><strong>Entspannung der Rückenmuskulatur<br />
</strong>Die Entspannung hilft vor allem dem Rücken und dem Psoas-Muskel, der sich bei Stress zusammenzieht. Er wird auch als Angstmuskel bezeichnet. Das neurogene Zittern sollte sich mit etwas Übung zunehmend schneller einstellen. Auch wenn Nutzer und Therapeuten vom positiven Effekt überzeugt sind, fehlen bislang Studien, die seine Wirkung belegen. Nicht geeignet sind TRE-Übungen bei bestehenden neurologischen Erkrankungen, die Krämpfe oder Zittern auslösen sowie für Menschen mit akuten psychischen Störungen, in der Schwangerschaft und bei mangelnder Belastbarkeit durch Herz-Kreislauf-Probleme. Anleitungs-Videos zu TER-Übungen findet man im Internet.</p>
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		<title>Wie Medikamente die Haut verändern können</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/wie-medikamente-die-haut-veraendern-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 08:52:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflegetipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Trockenheit, Juckreiz, Quaddelbildung, Rötungen, aber auch ungewöhnliche Verfärbungen – all solche Hautveränderungen können durch Medikamente ausgelöst werden. Hautreaktionen gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen vieler Wirkstoffe. Manche verschwinden so schnell wie sie gekommen sind, andere halten sich zäh und sollten behandelt oder ein alternatives Medikament verabreicht werden. Selbst nach jahrelanger Einnahme kann die Haut gegen ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-square wp-image-18934" src="/wp-content/uploads/2026/04/Pflegetipp_Haut-180x180.jpg" alt="" width="180" height="180" srcset="https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Pflegetipp_Haut-180x180.jpg 180w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Pflegetipp_Haut-80x80.jpg 80w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Pflegetipp_Haut-36x36.jpg 36w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></p>
<p>Trockenheit, Juckreiz, Quaddelbildung, Rötungen, aber auch ungewöhnliche Verfärbungen – all solche Hautveränderungen können durch Medikamente ausgelöst werden. Hautreaktionen gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen vieler Wirkstoffe. Manche verschwinden so schnell wie sie gekommen sind, andere halten sich zäh und sollten behandelt oder ein alternatives Medikament verabreicht werden. Selbst nach jahrelanger Einnahme kann die Haut gegen ein Mittel eine allergische Reaktion, ein Arzneimittelexanthem, entwickeln, das optisch oft an einen Masern- oder Scharlachausschlag erinnert. Besonders bei der Einnahme eines neuen Medikamentes sollte man deshalb auf die Reaktion der Haut achten und den/die behandelnde/n Ärztin/Arzt verständigen. Auch die Bären-Apotheke ist hierfür ein geeigneter Ansprechpartner.</p>
<p><strong>Auf UV-Empfindlichkeit achten<br />
</strong>Bemerkt man außer dem Hautausschlag auch eine Schwellung der Schleimhäute im Mund-Nasen-Bereich oder kommt außerdem Fieber hinzu, handelt es sich um einen schweren Verlauf, der sofort behandelt werden muss. Ist ein Wechsel des Präparates nicht möglich und bleibt ein Exanthem bestehen, unbedingt mit einer atopischen Pflege starten, damit die Haut sich wieder erholen kann und der Juckreiz nachlässt. Eine andere häufige Nebenwirkung vor allem bei einzelnen Antibiotika ist eine verstärkte Lichtempfindlichkeit der Haut. Insbesondere Tetracycline machen die Haut sensibler für UV-Strahlung, die man besser meidet oder zumindest auf ausreichenden Sonnenschutz achten sollte. Sonst kann es zu Pigmentflecken oder eine Hautverdünnung sowie im ersten Schritt zu sonnenbrandähnlichen Hautreaktionen mit Bläschen und Entzündungen kommen.</p>
<p><strong>Akne und Farbveränderungen<br />
</strong>Eine andere Art der Irritation ist die Akne medikamentosa, die durch Kortison, Anabolika zum Muskelaufbau oder vereinzelt durch Vitamin-B-Präparate verursacht wird. Auch ungewöhnliche Farbveränderungen sind unter bestimmten Bedingungen möglich. Größere Mengen von Beta-Carotin aus Nahrungsergänzungsmitteln oder auch aus Karotten, Süßkartoffeln und Kürbissen färben die Haut gelblich bis orange. Antimikrobielles Silber, wie Silberionen in der Prostatatherapie, kann eine silbrige Färbung hinterlassen (Argyrie). Goldhaltige entzündungshemmende Medikamente geben der Haut dagegen eine graue oder violette Tönung. Beide Verfärbungen durch Gold oder Silber sind sehr selten aber leider dauerhaft.</p>
<p><strong>Folgen für Psoriasis und Neurodermitis<br />
</strong>Bekannt ist daneben bei der regelmäßigen Einnahme von Blutverdünnern, wie z. B. ASS, eine verstärkte Hämatom-Bildung, also Einblutungen der Haut, ebenso wie eine Verstärkung von bestehender Schuppenflechte oder Neurodermitis. Deshalb sollte man mit den behandelnden Ärzten/innen bei der Auswahl der Medikamente eventuell bestehende Hautprobleme besprechen. Unverträglichkeitsreaktionen der Haut treten vor allem bei starken Wirkstoffen gegen Tumore und Epilepsie aber auch bei Schmerz- und Rheumamitteln, Schilddrüsenmedikamenten und bei Mitteln gegen Gicht und Bluthochdruck auf.</p>
<p><strong>Hautpflege und UV-Schutz<br />
</strong>Um hautbedingte Nebenwirkungen möglichst zu reduzieren, sollte man auf eine gute Hautpflege und vor allem eine intakte Hautbarriere achten, um sich vor Ekzemen, Entzündungen sowie einer trockenen schuppenden Haut zu schützen. Dazu gehört natürlich auch ein sorgfältiger UV-Schutz. Ganz besonders wichtig ist der Rund-um-Hautschutz im Rahmen einer Krebstherapie. Petra Klein ist hierfür eine speziell ausgebildete Dermokosmetikerin, die schon mehrfach im Rahmen von Brustkrebs-Aktionsmonaten Krebspatientinnen ehrenamtlich unterstützt hat. Frauen sind von unerwünschten allergischen Hautreaktionen übrigens häufiger betroffen als Männer.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bären-Apotheke – beliebt für Praktika</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/baeren-apotheke-beliebt-fuer-praktika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 08:41:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Häufig findet man mehrere Praktikanten in den drei Bären-Apotheken in Herrenberg, Rottenburg und Tübingen. Mit über einhundert Mitarbeitern/innen gehören die Bären-Apotheken zu einer der größten Apotheke in der Region und ist damit vor allem bei Pharmazeuten/innen für das 6- bis 12-monatige Praktikum sowie zur Famulatur besonders beliebt. Hier gibt es immer was zu tun und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-square wp-image-18930" src="/wp-content/uploads/2026/04/MA_BA-Praktika-180x180.jpg" alt="" width="180" height="180" srcset="https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/MA_BA-Praktika-180x180.jpg 180w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/MA_BA-Praktika-80x80.jpg 80w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/MA_BA-Praktika-36x36.jpg 36w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></p>
<p>Häufig findet man mehrere Praktikanten in den drei Bären-Apotheken in Herrenberg, Rottenburg und Tübingen. Mit über einhundert Mitarbeitern/innen gehören die Bären-Apotheken zu einer der größten Apotheke in der Region und ist damit vor allem bei Pharmazeuten/innen für das 6- bis 12-monatige Praktikum sowie zur Famulatur besonders beliebt. Hier gibt es immer was zu tun und man hat genügend Ansprechpartner. Durch das langjährige Engagement für Praktikanten/innen wird aus so manchem Pflicht-Praktikum später eine Festanstellung. Dies gilt für angehende Pharmazeuten/innen ebenso wie für PTAs. Für beide Berufsgruppen ist das Apotheken-Praktikum Teil der Ausbildung. Aber auch für Schüler-Praktika in der 8. oder 9. Klasse eignen sich Apotheken sehr gut. Gerade in Zeiten des zunehmenden Online-Handels ist es wichtig, Einblicke in Berufsbereiche zu bekommen, die jungen Menschen inzwischen eher fremd sind. Aber auch Medizinstudenten/innen kann man während ihrer Famulatur vereinzelt n der Bären-Apotheke antreffen.</p>
<p><strong>Praktikanten/innen gut integrieren<br />
</strong>Der Inhaber der Bären-Apotheke Dr. Jochen Vetter sieht sich auch wegen seiner eigenen Praktikums-Erfahrungen als Ansprechpartner persönlich in der Pflicht. „Gut betreute Praktikanten/innen sind für uns in vielerlei Hinsicht wichtig: als echte Hilfe gegenüber den Kunden /innen und als potenzielle künftige Mitarbeiter/innen. Aber auch wer nach dem Examen nicht direkt zu uns zurückkommt, ist für uns ein wichtiger Werbeträger. Meist kommen neue Kandidaten von selbst auf uns zu.“ Aber nur wer in einem funktionierenden Apothekenteam gut integriert ist, kann auch als Praktikant/in frühzeitig Verantwortung übernehmen und eine echte Unterstützung sein.</p>
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		<title>Tollwut-Impfung bei Fernreisen</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/tollwut-impfung-bei-fernreisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 08:35:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Offiziell gilt Deutschland seit 2008 als tollwutfrei. Die gefährliche Infektionskrankheit ist deshalb bei vielen aus dem Bewusstsein nahezu verschwunden. Dabei stolpern zumindest Hundebesitzer bei Reisen ins benachbarte Ausland häufig über die Pflicht einer Tollwutimpfung ihrer Vierbeiner. In der Tat gibt es sie noch immer und vor allem bei Fernreisen kann sie eine echte Bedrohung sein. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-square wp-image-18926" src="/wp-content/uploads/2026/04/Baerige_Info_Tollwut-Impfung-180x180.jpg" alt="" width="180" height="180" srcset="https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Baerige_Info_Tollwut-Impfung-180x180.jpg 180w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Baerige_Info_Tollwut-Impfung-80x80.jpg 80w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/Baerige_Info_Tollwut-Impfung-36x36.jpg 36w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" />Offiziell gilt Deutschland seit 2008 als tollwutfrei. Die gefährliche Infektionskrankheit ist deshalb bei vielen aus dem Bewusstsein nahezu verschwunden. Dabei stolpern zumindest Hundebesitzer bei Reisen ins benachbarte Ausland häufig über die Pflicht einer Tollwutimpfung ihrer Vierbeiner. In der Tat gibt es sie noch immer und vor allem bei Fernreisen kann sie eine echte Bedrohung sein. Weltweit sterben jährlich etwa 60.000 Menschen an der Tollwut, ein Drittel davon in Indien. Die anderen zwei Drittel verteilen sich auf ländliche Regionen in Süd- und Südost-Asien sowie Afrika. Noch immer verläuft eine Infektion mit dem Tollwut-Erreger meist tödlich,  wenn nicht rechtzeitig vor den ersten Symptomen der Impfstoff als Akut-Behandlung injiziert wird. Oftmals ist dieser aber gerade in ärmlichen Gegenden nicht problemlos erreichbar.</p>
<p><strong>Impfung drei Monate vor Reiseantritt<br />
</strong>Wer sich durch eine Impfung schützen will, sollte sich rechtzeitig um den nötigen Impfstoff kümmern. Nach einem gefährlichen Engpass 2024 ist dieser nicht immer kurzfristig verfügbar. Ein gewisser Anteil muss für akute Klinik-Notfälle vorgehalten werden. Denn nur der umgehend gespritzte Impfstoff kann einen tödlichen Infektions-Ausgang verhindern. Fernreisende, die eine Tollwutimpfung benötigen, sollten sich ca. 3 Monate im Voraus um einen Impftermin kümmern und bei uns die Verfügbarkeit des Impfstoffes erfragen. Vor allem wer mit Kindern in Afrika oder Asien unterwegs ist, sollte sich des Infektionsrisikos bewusst sein. Während man sich in unseren Breiten i. d. R. über infizierte Fledermäuse ansteckt, nutzt das Virus hier meist Katzen, Hunde oder auch Affen als Überträger, mit denen kleine Kinder eher in Kontakt kommen. Dafür reicht schon ein kleiner Kratzer.</p>
<p><strong>Infektionen erst nach Wochen erkennbar<br />
</strong>Kinder können ohne Altersbeschränkung geimpft werden. Die Grundimmunisierung erfolgt über drei Impfdosen: nach der ersten, folgt am 7. Tag die Zweite und die letzte nach 3 bis 4 Wochen. Das tückische an der Tollwut: sie macht sich bei manchen schon nach wenigen Tagen, mitunter aber auch erst nach Wochen oder sogar Jahren bemerkbar. Entscheidend ist der Weg von der Infektionsstelle zum Rückenmark und dem zentralen Nervensystem, von wo aus es zum Gehirn wandert um hier eine unumkehrbare Entzündung auszulösen. Je länger die Strecke, desto später kommt es zu ersten Symptomen wie Fieber, Übelkeit und Kopfschmerzen. Erst danach folgen typische Anzeichen wie eine stille oder nach Außen gerichtete Aggressivität mit starkem Speichelfluss und Krämpfen. Für eine erfolgreiche Behandlung ist es dann zu spät. Deshalb ist eine Prophylaxe am besten kombiniert mit einem entsprechenden Verhalten so wichtig. Reise- und Tropen-Mediziner empfehlen darum nicht jeden kleinen Hund zu streicheln oder auch Affen zu füttern.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alkoholfrei liegt weiter im Trend</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/alkoholfrei-liegt-weiter-im-trend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 08:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Hinweis auf 0,0 % Alkohol findet man immer öfter nicht nur auf Bier-, Sekt- und Weinflaschen, sondern inzwischen auch auf vermeintlich Hochprozentigem wie Gin, Rum oder Likören. Nicht nur im Dry January und Sober October liegt alkoholfrei im Trend. Gerade die Jüngeren wollen laut aktueller Umfragen der Gesundheit zuliebe gern öfter auf Alkohol verzichten. [&#8230;]]]></description>
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<p>Den Hinweis auf 0,0 % Alkohol findet man immer öfter nicht nur auf Bier-, Sekt- und Weinflaschen, sondern inzwischen auch auf vermeintlich Hochprozentigem wie Gin, Rum oder Likören. Nicht nur im Dry January und Sober October liegt alkoholfrei im Trend. Gerade die Jüngeren wollen laut aktueller Umfragen der Gesundheit zuliebe gern öfter auf Alkohol verzichten. Der Markt reagiert mit einem stetig wachsenden Sortiment an Alcoholfree-Produkten, die einen immer größeren Umsatzanteil ausmachen. Alkoholfreies Bier ist besonders bei Sportlern schon länger beliebt. Während prozentfreier Wein und Sekt der ersten Generation teilweise sehr sauer und wenig genussvoll daherkamen, verbesserten sich sowohl die Produktionstechniken als auch die Qualitätsansprüche klassischer Weintrinker.</p>
<p><strong>Schon kleine Mengen sind riskant<br />
</strong>Inzwischen weiß man, dass es keinen unbedenklichen Alkoholkonsum gibt. Jede noch so kleine Menge kann gesundheitliche Schäden verursachen. Vor allem das regelmäßige und oft tägliche Gläschen Bier oder Wein schadet körperlich. Höchste Zeit sich von ungesunden Feierabend-Traditionen zu verabschieden oder zumindest in Frage zu stellen. Diesem Lebensstil folgt die Sober-Curiosity-Bewegung aus den USA</p>
<p><strong>Soberlife ohne Promille<br />
</strong>Für Teile der Generation Z steht heute vor allem „Spaß auch ohne Promille“ im Fokus. Auf Instagram findet man unter dem Hashtag „soberlife“ zahlreiche Einträge junger Abstinenzler, die über ihre alkoholfreien Erfahrungen berichten. Noch vor wenigen Jahren füllten Nachrichten über Jugendliche, die nach dem Komasaufen am Wochenende mit Alkoholvergiftung in der Notaufnahme landeten die Schlagzeilen. Jetzt dagegen liest man von alkoholfreien Musik-Festivals. Grundsätzlich macht man sich heute zunehmend mehr Gedanken über die Frage: warum gehört Alkohol zum täglichen Leben und ist es als Ritual für Feste und den Feierabend wirklich nötig? Schließlich ist Alkohol ein Nervengift, das die Organe belastet, uns schlechter schlafen lässt und unkontrolliert macht.</p>
<p><strong>Nüchtern ist heute cool<br />
</strong>Auf all diese negativen Begleiterscheinungen möchte die Bewegung der Sober Curiosity lieber verzichten. Gerade die Gen Z verbindet mit Alkohol auch Angst vor Kontrollverlust und ein erhöhtes Missbrauchsrisiko. Man fürchtet vor allem Videos, die im Rausch entstehen und anschließend auf Social Media landen. Auch wenn die allgemeine Akzeptanz noch immer hoch ist, die Zahl der Online-Rezepte für leckere alkoholfreie Drinks nimmt ständig zu. Vom alkoholfreien Spritz, über den Nojito bis zum Virgin Colada gibt es viele Klassiker inzwischen auch in der 0,0%-Version. Und im Biermekka Deutschland gibt es nun neben den schon lang akzeptierten alkoholfreien Bieren, die eben doch noch einen Restalkohol enthalten, auch die neuen echten alkoholfreien mit 0,0 Prozent. Der Trend scheint in der Breite der Gesellschaft angekommen zu sein. Nüchtern ist das neue Cool und Alkoholkonsum wird vielleicht künftig zur Ausnahme statt zur Regel.</p>
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		<title>L-Thyroxin oft unnötig?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 08:25:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Hormonersatztherapie wird bei einer leichten Schilddrüsenunterfunktion heute häufig L-Thyroxin verschrieben. Seit geraumer Zeit schon gehört es zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Es ersetzt das natürliche Schilddrüsenhormon und gleicht die fehlende Menge aus. Da diese aber nur schwer exakt bestimmbar ist, braucht es für eine angepasste Dosierung oft mehrere Wochen oder auch Monate. Ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-square wp-image-18918" src="/wp-content/uploads/2026/04/DasWichtigste_L-Thyroxin-180x180.jpg" alt="" width="180" height="180" srcset="https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/DasWichtigste_L-Thyroxin-180x180.jpg 180w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/DasWichtigste_L-Thyroxin-80x80.jpg 80w, https://www.pillenbringer.de/wp-content/uploads/2026/04/DasWichtigste_L-Thyroxin-36x36.jpg 36w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" />Als Hormonersatztherapie wird bei einer leichten Schilddrüsenunterfunktion heute häufig L-Thyroxin verschrieben. Seit geraumer Zeit schon gehört es zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Es ersetzt das natürliche Schilddrüsenhormon und gleicht die fehlende Menge aus. Da diese aber nur schwer exakt bestimmbar ist, braucht es für eine angepasste Dosierung oft mehrere Wochen oder auch Monate. Ist sie zu gering werden die anfänglichen Unterfunktions-Symptome nicht abgefangen, ist sie zu hoch rutscht man schnell in eine Überfunktion mit Unruhe, Herzrasen und Schlafstörungen. Immer öfter wird L-Thyroxin auch bei Knoten an der Schilddrüse oder leicht erhöhten TSH-Werten verschrieben. Dabei weist der Verband der Endokrinologen darauf hin, dass Knoten so nicht verhindert werden und grundsätzlich eine gründliche Diagnose nötig ist.</p>
<p><strong>Altersabhängiger TSH-Wert<br />
</strong>Außerdem kann es ab ca. 70 Jahren zu einem grundsätzlichen Ansteigen des TSH-Wertes kommen auch ohne, dass eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt. Dies gilt vor allem dann, wenn keine typischen Symptome wie ständige Müdigkeit, Gewichtszunahme bei träger Verdauung und Niedergeschlagenheit erkennbar sind. Auffällig ist, dass die Verordnung der Ersatzhormone nicht im Verhältnis zu den diagnostizierten Fällen einer Unterfunktion steht. Während die Häufigkeit einer Schilddrüsenerkrankung in den letzten 15 Jahren gleichgeblieben ist, stieg die Verordnung von L-Thyroxin um über 30 Prozent. Man geht deshalb davon aus, dass der TSH-Wert zwar erhöht, aber die eigentlichen Schilddrüsenwerte (FT3 / FT4) noch im Normbereich lagen.</p>
<p><strong>Steigendes Osteoporose-Risiko<br />
</strong>Gerade bei älteren Patienten wäre eine längere Beobachtung der Werte im Hinblick auf ein sonst steigendes Osteoporose-Risiko sinnvoll. Laut aktueller Studien leidet bei Senioren die Knochendichte durch die Einnahme von L-Thyroxin. Die Folge sind zunehmend durch Osteoporose bedingte Knochenbrüche. Ein niedrigdosiertes L-Thyroxin konnte in Studien bei einem Viertel der Teilnehmer unter ärztlicher Begleitung abgesetzt werden. Die mit einer Unterfunktion oft verbundene Hashimoto Thyreoditis tritt aufgrund besserer Diagnostik, belastender Umweltfaktoren sowie Stress weltweit immer häufiger auf.</p>
<p><strong>Überversorgung mit L-Thyroxin<br />
</strong>Man vermutet, dass in den Industrieländern auch eine erhöhte Jodzufuhr z. B. durch jodiertes Speisesalz oder Trinkwasser weitere Auslöser sein könnten. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hatte schon 2024 daraufhin gewiesen, dass medizinische Labore für den TSH-Wert altersabhängige Referenzbereiche in ihren Laborberichten angeben sollten. 2025 sprach man in Fachkreisen schon von einer Überversorgung mit L-Thyroxin. Ein eigenmächtiges Absetzen ist allerdings nicht zu empfehlen und sollte mit dem/der Arzt/Ärztin besprochen werden.</p>
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		<title>Bingewatching &#8211; mehr Glückshormone oder erhöhtes Suchtrisiko?</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/bingewatching-mehr-glueckshormone-oder-erhoehtes-suchtrisiko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 14:32:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einem stressigen Tag zieht es viele zum Entspannen auf die Couch. In Zeiten von Streamingdiensten hat man eine riesige Auswahl an Filmen und Serien. In der DVD-Ära nannte man es noch Serienmarathon, der Begriff Binge-Watching (zu Deutsch „Koma-Glotzen“) hat dagegen einen eher negativen Beigeschmack. Zum gelegentlichen Entspannen wird man sich kaum etwas dabei denken. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-18850" src="/wp-content/uploads/2026/03/Glueckstipp_Bingewatching.jpg" alt="" width="270" height="200" /></p>
<p>Nach einem stressigen Tag zieht es viele zum Entspannen auf die Couch. In Zeiten von Streamingdiensten hat man eine riesige Auswahl an Filmen und Serien. In der DVD-Ära nannte man es noch Serienmarathon, der Begriff Binge-Watching (zu Deutsch „Koma-Glotzen“) hat dagegen einen eher negativen Beigeschmack. Zum gelegentlichen Entspannen wird man sich kaum etwas dabei denken. Kritisch wird es aber, wenn Bingen die Einsamkeit überspielen und als Ersatz für Freunde herhalten soll. Damit beginnt ein problematisches Suchtverhalten. Hierzulande verbringen die Menschen laut Statistischem Bundesamt rund ein Drittel ihrer Freizeit mit TV und Streaming, also gut zwei Stunden täglich. Es macht also Sinn, sich eine aktuelle Studie aus China zum exzessiven Serienkonsum näher anzuschauen.</p>
<p><strong>Immer mehr Koma-Glotzer<br />
</strong>Typische Binge-Watcher sind meist jung und weiblich und in der Freizeit vor allem auf der Suche nach Spaß und Ablenkung vom Alltag. Zum Bingen werden vor allem Comedy-, Crime- und Fantasy-Serien genutzt. Hat man einmal eine Serie gestartet, muss man nicht mehr aktiv entscheiden die nächste Folge zu schauen, sie läuft automatisch weiter. Intros können direkt übersprungen und sogar die Abspielgeschwindigkeit erhöht werden. Und der wöchentliche Streamingkonsum steigt statistisch von Jahr zu Jahr an. Kein Wunder, wenn Nutzer/innen angeben, Koma-Glotzen vor allem wegen der positiven Gefühle und dem Glückshormon Dopamin zu betreiben. Genau hierin steckt das größte Suchtpotenzial, denn mit quasi jeder Sucht versucht man die Dopaminproduktion anzukurbeln.</p>
<p><strong>Flucht vor Einsamkeit</strong></p>
<p>Demnach dient Binge-Watching oft nicht nur der Unterhaltung, sondern um negativen Gefühlen zu entkommen bzw. positive Emotionen zu wecken. Für Menschen, die sich einsam fühlen hilft es bei der Kompensation negativer Gefühle, was wiederum das Suchtverhalten verstärkt. Serien dienen als Rückzugsort, bieten Spannung und aufgrund der vertrauten Figuren auch Geborgenheit. Befragte Studienteilnehmer sahen täglich mindestens 3,5 Stunden lang TV-Serien. Deutsche Forscher bestätigen, dass insbesondere die Flucht aus der Einsamkeit zum Bing-Watching verführt. Laut einer Burda Studie bingen 44 Prozent der weiblichen Streamingnutzer, bei den männlichen Zuschauern sind es 38 Prozent.</p>
<p><strong>Sucht- und Gesundheitsrisiken<br />
</strong>Neben dem Suchtpotenzial machen sich weitere negative Begleiterscheinungen bemerkbar wie Schlafstörungen bzw. Schlafmangel. Wer die Nacht mit der Lieblingsserie verbringt, ist am nächsten Tag müde und weniger leistungsfähig. Gedächtnis und Gesundheit leiden und oft werden auch die sozialen Kontakte vernachlässigt. Oftmals geht exzessives Serien-Schauen zulasten von Fitness, Bewegung und gesunder Ernährung. Beunruhigend: schon 2016 hatte eine Studie Zusammenhänge von Binge-Watching und Depressionen erkannt. Die vielen Stunden vor dem Bildschirm verringerten die Myelin-Produktion, die für die Weiterleitung elektrischer Signale des zentralen Nervensystems wichtig ist. Fällt diese aus oder wird blockiert, begünstigt dies die Entstehung von Depressionen und Angstzuständen. Binge-Watching schadet demnach gleichermaßen Körper und Psyche.</p>
<p><strong>Bewusster Serien-Konsum<br />
</strong>Wie also könnte man Binge-Watching verträglicher machen? Beispielsweise indem man die Autoplay-Funktion ausschaltet, sich vorher ein Zeitlimit setzt oder nur bestimmte Tage für Serien festlegt. Soziale Kontakte lassen sich durch gemeinsames Bingen oder bewusste Serien-Pausen aktivieren, in denen man sich mit Freunden trifft und anderen Hobbies nachgeht. Solange das Bingen nur hin und wieder stattfindet und der Unterhaltung dient und nicht etwa eine innere Leere und fehlende Alternativen überdeckt, ist es ungefährlich und kann Stress reduzieren. Dies zeigen auch eigene Netflix-Studien.</p>
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