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	<title>Glückstipps &#8211; Bären Apotheke</title>
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		<title>Bingewatching &#8211; mehr Glückshormone oder erhöhtes Suchtrisiko?</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/bingewatching-mehr-glueckshormone-oder-erhoehtes-suchtrisiko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 14:32:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einem stressigen Tag zieht es viele zum Entspannen auf die Couch. In Zeiten von Streamingdiensten hat man eine riesige Auswahl an Filmen und Serien. In der DVD-Ära nannte man es noch Serienmarathon, der Begriff Binge-Watching (zu Deutsch „Koma-Glotzen“) hat dagegen einen eher negativen Beigeschmack. Zum gelegentlichen Entspannen wird man sich kaum etwas dabei denken. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-18850" src="/wp-content/uploads/2026/03/Glueckstipp_Bingewatching.jpg" alt="" width="270" height="200" /></p>
<p>Nach einem stressigen Tag zieht es viele zum Entspannen auf die Couch. In Zeiten von Streamingdiensten hat man eine riesige Auswahl an Filmen und Serien. In der DVD-Ära nannte man es noch Serienmarathon, der Begriff Binge-Watching (zu Deutsch „Koma-Glotzen“) hat dagegen einen eher negativen Beigeschmack. Zum gelegentlichen Entspannen wird man sich kaum etwas dabei denken. Kritisch wird es aber, wenn Bingen die Einsamkeit überspielen und als Ersatz für Freunde herhalten soll. Damit beginnt ein problematisches Suchtverhalten. Hierzulande verbringen die Menschen laut Statistischem Bundesamt rund ein Drittel ihrer Freizeit mit TV und Streaming, also gut zwei Stunden täglich. Es macht also Sinn, sich eine aktuelle Studie aus China zum exzessiven Serienkonsum näher anzuschauen.</p>
<p><strong>Immer mehr Koma-Glotzer<br />
</strong>Typische Binge-Watcher sind meist jung und weiblich und in der Freizeit vor allem auf der Suche nach Spaß und Ablenkung vom Alltag. Zum Bingen werden vor allem Comedy-, Crime- und Fantasy-Serien genutzt. Hat man einmal eine Serie gestartet, muss man nicht mehr aktiv entscheiden die nächste Folge zu schauen, sie läuft automatisch weiter. Intros können direkt übersprungen und sogar die Abspielgeschwindigkeit erhöht werden. Und der wöchentliche Streamingkonsum steigt statistisch von Jahr zu Jahr an. Kein Wunder, wenn Nutzer/innen angeben, Koma-Glotzen vor allem wegen der positiven Gefühle und dem Glückshormon Dopamin zu betreiben. Genau hierin steckt das größte Suchtpotenzial, denn mit quasi jeder Sucht versucht man die Dopaminproduktion anzukurbeln.</p>
<p><strong>Flucht vor Einsamkeit</strong></p>
<p>Demnach dient Binge-Watching oft nicht nur der Unterhaltung, sondern um negativen Gefühlen zu entkommen bzw. positive Emotionen zu wecken. Für Menschen, die sich einsam fühlen hilft es bei der Kompensation negativer Gefühle, was wiederum das Suchtverhalten verstärkt. Serien dienen als Rückzugsort, bieten Spannung und aufgrund der vertrauten Figuren auch Geborgenheit. Befragte Studienteilnehmer sahen täglich mindestens 3,5 Stunden lang TV-Serien. Deutsche Forscher bestätigen, dass insbesondere die Flucht aus der Einsamkeit zum Bing-Watching verführt. Laut einer Burda Studie bingen 44 Prozent der weiblichen Streamingnutzer, bei den männlichen Zuschauern sind es 38 Prozent.</p>
<p><strong>Sucht- und Gesundheitsrisiken<br />
</strong>Neben dem Suchtpotenzial machen sich weitere negative Begleiterscheinungen bemerkbar wie Schlafstörungen bzw. Schlafmangel. Wer die Nacht mit der Lieblingsserie verbringt, ist am nächsten Tag müde und weniger leistungsfähig. Gedächtnis und Gesundheit leiden und oft werden auch die sozialen Kontakte vernachlässigt. Oftmals geht exzessives Serien-Schauen zulasten von Fitness, Bewegung und gesunder Ernährung. Beunruhigend: schon 2016 hatte eine Studie Zusammenhänge von Binge-Watching und Depressionen erkannt. Die vielen Stunden vor dem Bildschirm verringerten die Myelin-Produktion, die für die Weiterleitung elektrischer Signale des zentralen Nervensystems wichtig ist. Fällt diese aus oder wird blockiert, begünstigt dies die Entstehung von Depressionen und Angstzuständen. Binge-Watching schadet demnach gleichermaßen Körper und Psyche.</p>
<p><strong>Bewusster Serien-Konsum<br />
</strong>Wie also könnte man Binge-Watching verträglicher machen? Beispielsweise indem man die Autoplay-Funktion ausschaltet, sich vorher ein Zeitlimit setzt oder nur bestimmte Tage für Serien festlegt. Soziale Kontakte lassen sich durch gemeinsames Bingen oder bewusste Serien-Pausen aktivieren, in denen man sich mit Freunden trifft und anderen Hobbies nachgeht. Solange das Bingen nur hin und wieder stattfindet und der Unterhaltung dient und nicht etwa eine innere Leere und fehlende Alternativen überdeckt, ist es ungefährlich und kann Stress reduzieren. Dies zeigen auch eigene Netflix-Studien.</p>
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		<title>Macht Empathie glücklicher?</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/macht-empathie-gluecklicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 18:53:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Während der Winterolympiade in Norditalien konnte man beobachten, wie sehr manche Zuschauer aber auch Reporter mit den Sportler/innen mitleiden. Während die einen beim Anblick jubelnder Medaillengewinner/innen zu Tränen gerührt waren oder mit den tief enttäuschten Verlierern mitlitten, lassen andere solch emotionalen Momente eher unberührt. Aber Empathie lässt sich nur schwer verstecken, auch wenn manche/r sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-18753" src="/wp-content/uploads/2026/02/Glueckstipp_Empathie.jpg" alt="" width="270" height="200" /></p>
<p>Während der Winterolympiade in Norditalien konnte man beobachten, wie sehr manche Zuschauer aber auch Reporter mit den Sportler/innen mitleiden. Während die einen beim Anblick jubelnder Medaillengewinner/innen zu Tränen gerührt waren oder mit den tief enttäuschten Verlierern mitlitten, lassen andere solch emotionalen Momente eher unberührt. Aber Empathie lässt sich nur schwer verstecken, auch wenn manche/r sich wünscht, nicht ganz so nah am Wasser gebaut zu haben. Freud und Leid anderer mitzuerleben bereichert das eigene Leben. Studien zeigen, dass mitfühlende Menschen sogar zufriedener sind und hierdurch mehr Freude erleben. Wer mitfühlt, sieht auch meist schneller, wo Hilfe gebraucht wird und bietet diese ohne Zögern an. Oftmals ist auch nur ein offenes Ohr oder etwas Zeit gefragt, um anderen aus einer schwierigen Situation zu helfen.</p>
<p><strong>Empathie ist trainierbar<br />
</strong>Der Gegenspieler der Empathie ist ganz klar der Egoismus, bei dem sich alles um die eigene Person dreht. Gerade in Zeiten von „Me first“, sollte man sich die Fähigkeit des Mitgefühls bewahren. Nicht das vorgespielte Verständnis, weil man sich dadurch mehr Sympathie erhofft, sondern das Mitgefühl mit jemandem, der einem weder nützt noch nahesteht. Die gute Nachricht: Empathie kann man trainieren, sie wird nicht etwa als starre Charaktereigenschaft vererbt. Das Gehirn lernt sich gut zu fühlen, wenn jemand anderes glücklich ist und belohnt sich mit positiven Emotionen. Aber auch die Einfühlsamkeit anderer Menschen wirkt motivierend. Das hat eine aktuelle US-Studie gezeigt. Wer sich leichter in andere hineinversetzen kann, hat auch ganz praktische Vorteile und hat weniger Probleme bei der Wahl von Geschenken. Wer mitfühlt, kann meist Vorlieben oder Abneigungen besser einschätzen.</p>
<p><strong>Mitgefühl erzeugt Hilfsbereitschaft<br />
</strong>Empathie entwickelt sich laut der Studie vor allem in Klassenzimmern, Familien und Teams mit gleichen Zielen und weniger in einem Umfeld, in dem Egoismus und Ellenbogen im Vordergrund stehen. Wobei Studien belegen, dass Empathie langfristig auch die berufliche Karriere fördert. Ausschließlich die eigenen Ziele zu fokussieren, bringt einen nur vordergründig weiter. Katastrophen wie die Überschwemmung im Ahrtal zeigen, dass viele Menschen in Krisenzeiten zusammenstehen und sich gegenseitig helfen, auch und gerade, wenn sie nicht selbst betroffen sind. Auf die mitfühlende erste Reaktion folgt oft die aktive Hilfsbereitschaft, die wiederum die Gemeinschaft stärkt. Und wer anderen hilft, fühlt sich selbst besser, leidet weniger an Isolation und Stress, fördert die eigene Gesundheit und Zufriedenheit – solange alles in einem vertretbaren Umfang bleibt und Mitgefühl und Hilfe nicht zum Selbstzweck werden.</p>
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		<title>Kein Glück ohne Unglück?</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/kein-glueck-ohne-unglueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 20:05:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Deutschen gelten als pessimistische Grübler, die in jeder Suppe noch ein Haar finden. Da wundert es nicht, dass gerade deutsche Philosophen sich über das Gleichgewicht von Glück und Unglück Gedanken machen. Der Glücksforscher Wilhelm Schmid hat beispielsweise die These aufgestellt, dass es ohne Unglück kein echtes Glück gäbe und warum wir mit beidem leben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-18687" src="/wp-content/uploads/2026/01/Glueckstipp_KeinGlueck.jpg" alt="" width="270" height="200" /></p>
<p>Die Deutschen gelten als pessimistische Grübler, die in jeder Suppe noch ein Haar finden. Da wundert es nicht, dass gerade deutsche Philosophen sich über das Gleichgewicht von Glück und Unglück Gedanken machen. Der Glücksforscher Wilhelm Schmid hat beispielsweise die These aufgestellt, dass es ohne Unglück kein echtes Glück gäbe und warum wir mit beidem leben lernen sollten. Höhen und Tiefen sind bekanntlich Teil des Lebens und selbst Kant war schon der Meinung, das glückliche Leben erwachse aus dem Schmerz. Wer sich also vor dem Unglück verkriecht, könne  kein Glück erleben. Unglück bedeutet meist einen Verlust oder auch Abschied zu verwinden und ist oftmals verbunden mit Trauer. Man trauert um Partner, Angehörige oder Freunde, aber auch um einen Arbeitsplatz oder das Ende einer Beziehung. Derlei Trauerphasen sind wichtig und brauchen seine Zeit. Sie beinhalten aber auch genauso oft einen Neuanfang, sind also eine unglückliche Phase deren Ende absehbar ist.</p>
<p><strong>Alltägliche Pechsträhnen<br />
</strong>Und dann gibt es das tägliche kleine Unglück, das zu den typischen „Heute-nicht-mein-Tag-Ereignissen“ gehört: der verpasste Bus, das Auto, das nicht anspringt, die Lieblingstasse, die zu Bruch geht, der Termin, den man völlig vergessen hat oder ein Missverständnis mit dem ungeliebten Schlaumeier-Kollegen, das zu einem Streit führt. Probleme, die gelöst werden müssen, damit aus einem kleinen Unglück kein größeres wird. Aber dies alles sind Situationen, die zum Leben gehören, die wir nicht verhindern, sondern nur meistern können. Wenn sie aber überwunden sind, spürt man nicht selten dieses kleine Glück, Probleme erfolgreich gelöst zu haben. Ein Leben, in dem immer alles glatt läuft wie in einer Art Glücksmaschine, wäre geradezu unheimlich und das Gegenteil von erstrebenswert. Denn intuitiv ahnt man, dass hier etwas nicht stimmt.</p>
<p><strong>Unglückliche Lottogewinner<br />
</strong>Unterbewusst wartet dann so mancher auf den großen Knall. Schwere Unfälle sind für viele neben Krankheit, das schlimmste denkbare Unglück. Warum für manche aber selbst daraus noch Glück erwachsen kann, hat eine US-Studie herausgefunden. Hierbei wurde die Lebensqualität von Lottogewinnern mit der von querschnittsgelähmten Unfallopfern verglichen. Direkt nach diesen Ereignissen war das Glück bzw. Unglück der Betroffenen wie erwartet hoch, aber nach einiger Zeit kippte die Lebensqualität. Was sich der Gelähmte erkämpft hatte, brachte ihm langfristig mehr Glück und Zufriedenheit ein, als der Geldsegen dem Lottogewinner. Somit stützt die Studie die These einiger Philosophen, dass nur jener, der das Unglück kennt, das Glück zu schätzen wisse.</p>
<p><strong>Glück durch Lebenssinn<br />
</strong>Wer übermäßig viel Glück hat, will es vor allem bewahren, während das Unglück oft ein stärkerer Antriebsmotor ist. Was nicht bedeutet, dass gehäuftes Unglück nicht auch zu Verzweiflung oder Depressionen führen kann. Aber unsere Resilienz wird vom dosierten kleinen Unglück eher angetrieben als von einem gleichförmigen Glücksgefühl, was man irgendwann als solches nicht mehr wahrnehmen würde. Für Wilhelm Schmid ist deshalb auch der Sinn des Lebens, den wir selbst in der Hand haben, entscheidender als das flüchtige Glück. Dann kann man auch mit unvermeidbaren unglücklichen Phasen besser umgehen.</p>
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		<title>Hundebesitzer sind glücklicher und gesünder!</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/hundebesitzer-sind-gluecklicher-und-gesuender/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 17:40:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Hundehalter/innen sind ohnehin davon überzeugt, dass ihre Vierbeiner sie gesund erhalten und glücklicher machen. Wissenschaftliche Studien konnten diese rein subjektive Annahme inzwischen objektiv belegen. Luna, Nala, Milo und Balu – um ein paar der aktuell beliebtesten Hundenamen zu nennen, sind nachweislich gut für die Psyche, da sie Stress, Angst und Einsamkeit reduzieren sowie Glückshormone wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-18577" src="/wp-content/uploads/2025/12/Glueckstipp_Hundebesitzer.jpg" alt="" width="270" height="200" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Hundehalter/innen sind ohnehin davon überzeugt, dass ihre Vierbeiner sie gesund erhalten und glücklicher machen. Wissenschaftliche Studien konnten diese rein subjektive Annahme inzwischen objektiv belegen. Luna, Nala, Milo und Balu – um ein paar der aktuell beliebtesten Hundenamen zu nennen, sind nachweislich gut für die Psyche, da sie Stress, Angst und Einsamkeit reduzieren sowie Glückshormone wie Oxytocin und Endorphine ausschütten. Wer täglich mit dem Hund Gassi geht, kann ein Lied davon singen, dass man um soziale Kontakte dabei buchstäblich kaum herumkommt. Und die regelmäßige Bewegung bei jedem Wetter hebt die Stimmung und stärkt das Herz-Kreislauf-System. Gerade auch für ältere Menschen sind das echte Pluspunkte.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Positive Bakterien<br />
</strong>Gesund machen aber auch Kleinstlebewesen, um die man im Allgemeinen gern einen Bogen macht. Laut einer neuen japanischen Studie geht es dabei vor allem um die hündischen Mikroorganismen, die im täglichen engen Kontakt den Wirt wechseln. Menschen, die unter einem Dach mit Hunden leben, weisen demnach vielfältigere Bakterien auf, die stressreduzierend und entzündungshemmend wirken. Zwei wichtige Faktoren, die Gesundheit und Wohlbefinden direkt beeinflussen. Man sollte sich also nicht vor sabbernden Hunden fürchten. Ihre Bakterien trainieren unser Immunsystem und reduzieren Allergien. Nebenbei fanden die japanischen Wissenschaftler/innen auch heraus, dass hündische Bakterien die Empathie und das Sozialverhalten erhöhten. Was die menschlichen Bakterien beim Hund auslösen, hat dagegen noch niemand erforscht.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong> </strong><strong>Mehr Oxytocin macht glücklich<br />
</strong>Damit das Hund-Mensch-Team gut funktioniert, braucht es viel Zeit, Training und vor allem Geduld. Manche Hunde haben sich schnell an die neue Umgebung und ihre Menschen angepasst, andere brauchen dafür Monate. Ist das geschafft, kann man sich über die tägliche Portion Oxytocin, das Kuschelhormon, freuen – der Mensch ebenso wie der Hund. Selbst das Streicheln von Bürohunden stimuliert bei Kollegen/innen positive Hormone und reduziert das Burnout-Risiko.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Hund und Mensch sollten passen<br />
</strong>Wichtig, damit der Hund zum besten Freund werden kann, ist aber die Wahl der Rasse. Geht man bei der Suche nach einem vierbeinigen Begleiter in ein Tierheim, werden hier die eigenen Erwartungen und Möglichkeiten sehr genau überprüft. Wer zu wem passt, hängt weniger von Äußerlichkeiten oder Niedlichkeitsfaktoren, als von Rasse-Eigenschaften ab. Ein Hütehund bleibt immer ein Hütehund und ein Jagdhund immer ein Jagdhund, da hilft die beste Erziehung nichts. Auch vermeintlich unkomplizierte Mischlinge weisen genetisch bedingte Rasse-Eigenheiten auf, nur eben mehrere. Und ein ängstlicher Hund aus dem Tierschutz reagiert beim Treffen auf unbekannte Menschen und Artgenossen anders als ein Hund, der nie schlechte Erfahrungen gemacht hat.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Glückstipps gegen den Winterblues</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/glueckstipps-gegen-den-winterblues/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 13:21:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[In der kalten dunklen Jahreszeit kämpfen viele – besonders jüngere Frauen, mit dem Phänomen des Winterblues. Wer im Herbst dem Sommer nachtrauert, bekommt pünktlich zur Zeitumstellung Ende Oktober zunehmend schlechte Laune. Je kürzer die Tage, desto mieser ist die Stimmung – trotz adventlicher Straßenbeleuchtung und heimischem Kerzenzauber. Scheinbar nichts hilft gegen die graue Tristesse, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-18523" src="/wp-content/uploads/2025/11/Glueckstipp_Winterblues.jpg" alt="" width="270" height="200" /></p>
<p>In der kalten dunklen Jahreszeit kämpfen viele – besonders jüngere Frauen, mit dem Phänomen des Winterblues. Wer im Herbst dem Sommer nachtrauert, bekommt pünktlich zur Zeitumstellung Ende Oktober zunehmend schlechte Laune. Je kürzer die Tage, desto mieser ist die Stimmung – trotz adventlicher Straßenbeleuchtung und heimischem Kerzenzauber. Scheinbar nichts hilft gegen die graue Tristesse, die sich zunehmend auch durch Müdigkeit und Antriebslosigkeit äußert. Der liebste Rückzugsort: das Bett um dabei die Lieblingsserie zu streamen. So dreht sich die Winterblues-Spirale weiter. Schuld hieran ist vor allem der Mangel an Licht. Endorphine oder Glückshormone werden ebenso wie Serotonin durch UV-Strahlung gebildet. Nimmt diese ab, steigt der Melatonin-Spiegel, der uns tagsüber schlapp und müde macht. Der Energiepegel sinkt und mit ihm fällt die Lust auf Bewegung und Aktivität.</p>
<p><strong>Aktiv werden<br />
</strong>Umso mehr heißt es dann, das Sofa gegen das Fitnessstudio tauschen und anstelle von Schokolade, Pommes und Weihnachtskeksen einen Obstsalat oder eine Gemüsebowl essen. Statt weiter zu Hause zu faulenzen, sollte der Terminkalender gefüllt werden. Am besten den Kreislauf schon morgens mit Gymnastik oder Yoga in Schwung bringen, während der Mittagspause ein paar Runden im Park drehen und abends, statt wieder Pizza zu bestellen ein gesundes Essen kochen. Auch die Urlaubsplanung für den Winter oder das nächste Jahr kann die Stimmung heben. Hilft das alles nichts, sollte man es mit Tageslichtlampen und täglich 30 Minuten UV-Licht probieren. Manche Krankenkassen geben zum Kauf der Speziallampen auch einen Zuschuss.</p>
<p><strong>Farb- und Aromatherapie</strong>Wem das nicht genügt, der kann zu Pinseln und Farben greifen. Mit gelb- und orangefarbenen Wänden kommt Licht und gute Laune in die eigenen vier Wände. Ähnlich funktioniert eine Aromatherapie mit Jasmin, Bergamotte und Citrusdüften. Auch das sommerliche Lieblingsgericht macht glücklich. Und nicht zuletzt sollte man mit Vitamin D die Schieflage des Hormonhaushalts ausgleichen. Irgendwann kippt der Blues sonst in permanente Gereiztheit und akute Stimmungsschwankungen, die Familie, Partner, Freunde/innen und nicht zuletzt Kollegen/innen nerven. Auch beim Essen kann man gegensteuern: Nüsse, Haferflocken, Soja und Eier wirken anregend auf die Serotoninproduktion. Und typisch winterliche Gewürze wie Ingwer, Kardamom und Safran stärken nicht nur das Immunsystem, sondern fördern ebenfalls die Glückshormone.</p>
<p><strong>Keine Winterdepression<br />
</strong>Es lohnt auch ein Blick in den Norden, nach Norwegen, Schweden und Finnland, nämlich darauf, wie die Menschen nördlich des Polarkreises mit dem wenigen Licht umgehen. Von Ende November bis Mitte Januar sieht man während der Polarnacht auch tagsüber keine Sonne. Anders als erwartet leiden die Menschen hier viel seltener an einem Winterblues. Und nicht vergessen: ein saisonales Stimmungstief ist nicht mit einer echten Winterdepression gleichzusetzen. Der Winterblues fordert letztlich nur eine Anpassung an die winterlichen Lebensumstände. Dicke Socken und Wollpullis, Kerzenlicht und ein heißer Eintopf sowie der regelmäßige Gang in die Sauna machen auch kalte Tage attraktiv. Und vielleicht wartet ja auch ein Spaziergang durch verschneite Wiesen und Wälder auf uns. Der sorgt garantiert für gute Laune.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Japanisches Ikigai und die Glücksquellen</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/japanisches-ikigai-und-die-gluecksquellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 18:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der japanischen Insel Okinawa leben die ältesten Menschen der Welt und von hier stammt auch das Ikigai. Iki steht für das Leben und gai wörtlich übersetzt für Wert oder Sinn. Es dreht sich also beim Ikigai darum, den für sich wesentlichen Sinn des Lebens zu finden, quasi seine persönliche Glücksformel. Was entspricht unseren individuellen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-18431" src="/wp-content/uploads/2025/10/Glueckstipp_Ikigai.jpg" alt="" width="270" height="200" />Auf der japanischen Insel Okinawa leben die ältesten Menschen der Welt und von hier stammt auch das Ikigai. Iki steht für das Leben und gai wörtlich übersetzt für Wert oder Sinn. Es dreht sich also beim Ikigai darum, den für sich wesentlichen Sinn des Lebens zu finden, quasi seine persönliche Glücksformel. Was entspricht unseren individuellen Werten und unserer Berufung? Was ist die innere Mission, die uns glücklich macht? Im Ikigai benötigt man für die entsprechenden Antworten keine langwierige Therapie. Selbstreflexion gehört zur japanischen Lebensart. Findet man das, was man zum Glücklichsein braucht, wird man automatisch zu einem wertvollen und effektiven Teil der Gesellschaft. Ein ganz praktischer Mehrwert des Ikigai. Anders als man denkt, geht es beim Ikigai weniger um Selbstoptimierung, sondern um die klassische Sinnsuche. Was dem Leben Sinn gibt, macht fast automatisch auch glücklicher.</p>
<p><strong>Die vier Ikigai-Bereiche<br />
</strong>Sich selbst gemäß dem Ikigai besser kennenzulernen, heißt sich nach den vier Bereichen des Ikigai zu beleuchten: der Passion (was liebe ich?), der Berufung (was kann ich?), unserer Mission (was braucht die Welt von mir?) sowie dem bestehenden Beruf (was tue ich bereits?). Je mehr Schnittmengen hier vorhanden sind, desto näher ist man seinem persönlichen Ikigai. Dazu sollte man möglichst viele Ikigai-Quellen identifizieren. Das können Menschen, Dinge aber auch Aktivitäten sein. Alles, was positive Ikigai-Gefühle auslöst, kann zu diesen Quellen zählen. Meist gibt es davon bereits einige, sie wurden bisher nur noch nicht als solche erkannt. Bei der Suche merkt man schnell, dass das Ikigai sich anlehnt an Verhaltensmuster wie Achtsamkeit im Hier und Jetzt zu leben und letztlich sich auch Dankbarkeit für Dinge bewusst zu machen, die man schon erreicht, aber bisher noch nicht entsprechend wahrgenommen hat.</p>
<p><strong>Mehr positive Kraft<br />
</strong>Das lange geltende Konzept des „Schneller, höher, weiter“ westlicher Industrienationen stößt immer öfter an seine Grenzen und hindert viele an der Dankbarkeit für Erreichtes. Hat man sein persönliches Ikigai dagegen identifiziert, hilft es einem auch in schwierigen Lebensphasen positiv zu bleiben und Kraft aus seinen Quellen zu ziehen. Dabei kann es sich um alltägliche kleine Dinge handeln, den Spaziergang mit Freunden, das Lieblingsessen, einfach positive Rituale beizubehalten oder zu seinen Gewohnheiten zu machen. Ob man dazu einen der vielen Ikigai-Tests braucht, die online angeboten werden und vor allem mit Mentaltraining verbunden sind, muss man selbst entscheiden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FOMO oder die Angst was zu verpassen</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/fomo-oder-die-angst-was-zu-verpassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 08:24:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Selten war das Risiko für Unzufriedenheit größer als durch die heute übliche Flut an Social-Media-Informationen. Man fragt sich, ob der Urlaub der Freunde nicht toller war als der eigene, warum die letzte Party ohne dich gefeiert wurde oder weshalb man von dem neuen In-Lokal noch nichts gehört hat. Dank TikTok, Instagram &#38; Co. wird man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-18356" src="/wp-content/uploads/2025/09/Glueckstipp_FOMO.jpg" alt="" width="270" height="200" /></p>
<p>Selten war das Risiko für Unzufriedenheit größer als durch die heute übliche Flut an Social-Media-Informationen. Man fragt sich, ob der Urlaub der Freunde nicht toller war als der eigene, warum die letzte Party ohne dich gefeiert wurde oder weshalb man von dem neuen In-Lokal noch nichts gehört hat. Dank TikTok, Instagram &amp; Co. wird man ständig mit den Erlebnissen anderer konfrontiert. Die Folge: eben saß man noch ganz zufrieden mit einem Buch, einer Tasse Tee und der Katze auf der Couch, doch dann nahm man das Handy zur Hand und zappte durch die neuesten Meldungen. Und Schwups ist er wieder da, der FOMO-Effekt (Fear of Missing out), der uns jene Dinge unter die Nase reibt, die man gerade nicht hat, die man aber vielleicht auch gar nicht braucht.</p>
<p><strong>Erste Social-Media-Krankheit<br />
</strong>Seit wir durch Social Media regelmäßig gezeigt bekommen, was für tolle Sachen andere gerade machen, greift die Suche nach dem noch grüneren Rasen massiv um sich, vor allem bei Jüngeren. FOMO gilt als erste offizielle Social-Media-Krankheit, angeheizt durch das ständige Scrollen durch die Newsfeeds und setzt Betroffene unter ständigen Freizeit-Leistungsdruck. Die Folgen sind oftmals Stress, Schlafstörungen und nicht zuletzt depressive Verstimmungen. Gleichzeitig will man aber auch nichts verpassen, was gerade online passiert, selbst wenn man nur passiv daran teilnimmt.</p>
<p><strong>Einfach mal weglegen<br />
</strong>Deshalb wäre die beste Strategie sich regelmäßige Handy-Auszeiten zu gönnen und nicht ständig das vermeintlich perfekte Leben anderer zu verfolgen. Nicht selten drückt sich FOMO auch in Doppelverabredungen aus. Wer sich nicht entscheiden kann oder will, nimmt einfach Mehrfacheinladungen war und besucht erst die eine und dann die andere Party. Sogar beim gemeinsamen Chillen mit Freunden wird das Handy oftmals weiterhin gecheckt, ohne dass man sich dabei etwas denkt. Es fällt vielen immer schwerer, sich auf eine Sache, eine Situation oder eine Person zu konzentrieren.</p>
<p><strong>Fördert Selbstzweifel<br />
</strong>FOMO kann also Angst und Selbstzweifel fördern. Ständig sitzt einem die Frage im Nacken, ob man wirklich die richtige Entscheidung getroffen hat. Aus FOMO wird so schnell FOBO, die Angst vor möglicherweise besseren Optionen oder „The Fear of better Options.“ Die Freizeit dient somit oft nicht mehr der Entspannung, sondern fördert Druck und Anspannung statt Erholung. Höchste Zeit sich Offline-Zeiten zu verordnen und zu erkennen, dass man vor allem auf diese Weise sein Leben verpasst und nicht umgekehrt. Phasen der Langeweile gehören einfach zum Leben dazu, sie fahren den Stresslevel runter und geben dem überforderten Gehirn Ruhe. FOMO schürt dagegen eine beständige Unzufriedenheit, mit sich selbst, dem Beruf, den Partnern, der Lebenssituation…</p>
<p><strong>Blickrichtung ändern<br />
</strong>Eine digitale Entgiftungskur hilft das reale Leben wieder mit anderen Augen und nicht nur durch die Social-Media-Brille zu sehen. Schließlich geht es um die eigenen Bedürfnisse und nicht um die aktuellen Social-Media-Trends, die letztlich nur dazu führen, dass alle dasselbe tun. Jeder, der sich von FOMO zu sehr steuern lässt, sollte mehr Wert auf JOMO (Joy of Missing out) legen, also das Vergnügen etwas zu verpassen. Indem man einfach nur das tut, wozu man gerade Lust hat &#8211; allein mit sich selber, ohne Verpflichtungen und Rücksicht auf andere. Das beinhaltet auch die Fähigkeit der Dankbarkeit für den Moment. Weg vom Erlebniszwang, hin zu dem, was einen wirklich glücklich oder zufrieden macht.</p>
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		<title>Situationship contra Beziehung</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/situationship-contra-beziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2025 18:33:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Beziehung, die (noch) keine ist, für Menschen, die (noch) keine wollen – so ungefähr könnte man Situationship übersetzen. Kein Ziel, keine Verpflichtung, keine Bindung, stattdessen eine Liebe to go, mitnehmen was gerade geht, Daten wie es beiden gerade passt. Ganz entspannt und beiderseits ganz offen committed. Aber was steckt in dem neuen Dating-Trend, der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-18286" src="/wp-content/uploads/2025/08/Glueckstipp_Situationship.jpg" alt="" width="270" height="200" /></p>
<p>Eine Beziehung, die (noch) keine ist, für Menschen, die (noch) keine wollen – so ungefähr könnte man Situationship übersetzen. Kein Ziel, keine Verpflichtung, keine Bindung, stattdessen eine Liebe to go, mitnehmen was gerade geht, Daten wie es beiden gerade passt. Ganz entspannt und beiderseits ganz offen committed. Aber was steckt in dem neuen Dating-Trend, der nicht bindet und doch zwei Menschen verbindet, nur eben nicht so richtig. Wer regelmäßig Online-Dating-Apps nutzt, kennt ihn vermutlich schon länger. Man könnte als Nicht-Kenner auch sagen: „Okay, die haben halt noch nichts entschieden. Das ist doch normal am Anfang einer Beziehung!“. Vielleicht ist es aber auch eine Konstruktion für jene, die bewusst keine Entscheidung treffen wollen und keine Beziehung suchen, die sich in genau diesem verpflichtungslosen Schwebezustand wohlfühlen oder gerade andere Prioritäten setzen, wie z. B. Karriere, Trennung oder Selbstfindung.</p>
<p><strong>Wenig Sicherheit, mehr Flexibilität<br />
</strong>Eine Situationship vermittelt also keine Sicherheit und Stabilität. Wer das braucht und sucht, wird in dieser besonderen Konstruktion den Kürzeren ziehen und am Ende oft darunter leiden. Psychologen warnen deshalb und betonen, dass gerade hierbei eine ehrliche Kommunikation von Nöten ist, wo nüchtern der Status quo zu klären ist, aber auch Hoffnungen und Ängste Platz haben. Im Zweifelsfall findet man dann hoffentlich auch ein einvernehmliches Ende. Zumindest sind bei einer Situationship die Knoten leicht wieder zu lösen. Oftmals sind weder Familie noch Kollegen/innen mit ihm Boot und auch das sonstige Leben ist nicht miteinander verflochten.</p>
<p><strong>Offener Ausgang<br />
</strong>Bleibt die wichtigste Anfangsfrage: will man das bzw. kann man das überhaupt oder ist es ohnehin nicht nur ein zeitlich begrenzter Testballon? Eine statistische Halbwertszeit gibt es aktuell zu diesen Vielleicht-Beziehungen noch nicht. Erstmals ist der Begriff Situationship hierzulande übrigens 2020 aufgetaucht. Soziologen/innen haben sie seither als romantische Liaison, mit offenem Ausgang und einer ungefähren Dauer von 6 Monaten+ definiert. Man sieht sie als Zeichen der Zeit und angesprochen fühlen sich angeblich alle Altersgruppen. Vor allem solche, die sich gerade in Phasen des Umbruchs oder der Neuorientierung befänden.</p>
<p><strong>Nur im Hier und Jetzt<br />
</strong>Auch als ein Kennzeichen der Generation Z wird sie öfter gesehen. Die Unsicherheiten von Pandemie, Klimakrise und der allgemein unruhigen Weltlage fördern demnach Unverbindlichkeit und Spontanität. Völlig offen ist auch das mögliche Ende einer Situationship. Von kurz- bis zu langfristig, vom Gefühlschaos bis zum Happyend. Oder wie eine bekennende Userin es formuliert: „Man lässt es passieren, lebt im Moment und nicht für die Zukunft.“</p>
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		<title>Telefonieren wird zunehmend unbeliebt</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/telefonieren-wird-zunehmend-unbeliebt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 19:12:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Unangenehme Situationen vermeiden alle hin und wieder gern. Aber wer hätte gedacht, dass das Telefonieren inzwischen ebenfalls hierzu zählt? Dabei gehört es für viele zum täglichen Arbeitsalltag. Azubis, die jetzt ihre Ausbildung in einem Büro beginnen, werden sich also diesem neuen Feind der Gen Z stellen müssen. Schon die Generation der Millenniales, die ein Leben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-18175" src="/wp-content/uploads/2025/07/Glueckstipp_Sprachnachrichten-2.jpg" alt="" width="270" height="200" />Unangenehme Situationen vermeiden alle hin und wieder gern. Aber wer hätte gedacht, dass das Telefonieren inzwischen ebenfalls hierzu zählt? Dabei gehört es für viele zum täglichen Arbeitsalltag. Azubis, die jetzt ihre Ausbildung in einem Büro beginnen, werden sich also diesem neuen Feind der Gen Z stellen müssen. Schon die Generation der Millenniales, die ein Leben ohne Handy und Internet nicht mehr kennen, nutzt ihre Mobile-Phones kaum noch zum Telefonieren. Eine Funktion, für die es ursprünglich erfunden wurde. Stattdessen verschickt man Sprachnachrichten, je länger desto lieber. Termine beim Frisör, der Arztbesuch oder eine Restaurantreservierung werden ohnehin meist online vereinbart. Sogar Psychologen/innen haben sich inzwischen dem Problem angenommen.</p>
<p><strong>Voicemails contra Telefonat<br />
</strong>Die inflationären Voicemails erfreuen aber nicht jeden. Der Absender hatte offenbar gerade genug Zeit und Raum für einem langatmigen Monolog. Der Empfänger unter Umständen aber nicht. Und was man nicht sofort abhört, wird häufig verschoben oder oft auch vergessen. Für eine reibungslose Kommunikation ist das nicht zu empfehlen. Braucht man eine schnelle Reaktion, telefoniert man besser. Stundenlange Telefonate mit dem/r besten Freund/in, durch die man den einzigen Festnetzanschluss blockierte, waren in der 80igern häufiger Streitfaktor in vielen Familien oder auch Studenten-WGs.</p>
<p><strong>Sofort reagieren müssen stresst<br />
</strong>Telefonieren gilt in der aktuellen Generation Z als altmodisch. Die hierbei erwarteten Sofort-Reaktionen verunsichern und stressen. Und je seltener man es tut, desto ausgeprägter wird die Abneigung gegenüber dem Telefonieren in Echtzeit. Dis gilt auch, wenn man selbst angerufen wird. Bei Sprachnachrichten ist das Gegenteil der Fall. Man kann abwarten und sich eine geeignete Antwort überlegen. Wenn man eine Aufnahme nicht so überzeugend findet, kann man sie löschen und es erneut versuchen. Bei einem Telefonat ist man sofort gefordert, auch emotional. Die Stimme verrät dem anderen Ärger, Stress oder Unsicherheit. Und da man den Anderen nicht sieht, passiert es schnell, dass man eine Bemerkung – ganz ohne Smileys, schnell auch mal falsch interpretiert.</p>
<p><strong>Übung hilft Angst überwinden<br />
</strong>So wird das Telefonat für viele riskanter als jede noch so spontane Sprachnachricht. Hier fehlt die gewohnte und geschätzte Löschen-Taste. Man hat nur den einen Versuch und das macht Angst. Eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom ergab, dass jeder Dritte aus Angst vorm Telefonieren, notwendige Telefonate immer wieder aufschiebt. Unter den 16 bis 29-Jährigen bekennen sich sogar für 44 Prozent hierzu. Auch im Ausland findet man übrigens dieses Phänomen. Ein College im Mittelenglischen Nottingham bietet inzwischen sogar Coachings gegen die Telefonangst an. Dagegen hilft vor allem Übung und das Wissen, dass man nicht allein damit ist.</p>
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		<title>Künstliche Chatbot-Freunde – Chance oder Risiko?</title>
		<link>https://www.pillenbringer.de/erfundene-chatbot-freunde-chance-oder-risiko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[coerdts@wagnercoerdts.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 17:20:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glückstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gückstipp des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit ChatGPT und der Einführung individueller Sprachassistenten haben künstliche Chatbots Hochkonjunktur. Was zu Corona-Zeiten als Antwort auf Vereinsamung oder sinnvolle Erleichterung des Alltags begann, wird inzwischen mit Hilfe sogenannter Companion-Apps zu idealisierten künstlichen Lebensbegleitern gepimpt. Nicht selten schießen die Nutzer dabei, unabhängig von Alter und Geschlecht, auch übers Ziel hinaus. Die konfigurierten KI-Traumfrauen und -männer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17956" src="/wp-content/uploads/2025/06/Glueckstipp_Chatbot-Freunde.jpg" alt="" width="270" height="200" /></p>
<p>Seit ChatGPT und der Einführung individueller Sprachassistenten haben künstliche Chatbots Hochkonjunktur. Was zu Corona-Zeiten als Antwort auf Vereinsamung oder sinnvolle Erleichterung des Alltags begann, wird inzwischen mit Hilfe sogenannter Companion-Apps zu idealisierten künstlichen Lebensbegleitern gepimpt. Nicht selten schießen die Nutzer dabei, unabhängig von Alter und Geschlecht, auch übers Ziel hinaus. Die konfigurierten KI-Traumfrauen und -männer bekommen einen Status, der für den menschlichen Partner emotional schwierig werden kann. Einzelne Suizidfälle in den USA und Belgien haben bereits zu Klagen gegen App-Betreiber geführt und gezeigt, wie gefährlich sich eine Beziehung mit romantisierten KI-Partnern entwickeln kann. Und dies obwohl ein Chatbot seinen menschlichen Partner immer bestätigt, nie widerspricht oder mit ihm streitet, ja noch nicht einmal wütend werden kann oder zu anderen emotionalen Reaktionen fähig wäre.</p>
<p><strong>Zahlreiche Companion-Apps<br />
</strong>Mehrere Millionen Menschen nutzen bereits kostenpflichtige Companion-Apps wie Replika, Kindroid und Chat.AI. Für die meisten ist es vermutlich ein unterhaltsamer Kontrast zum eigenen Partner bzw. Partnerin oder auch eine Spielerei wie bei Fantasy-Games oder Avataren. Aber egal welche Lücke der Chatbot füllen soll oder welche Rolle man ihm zuweist – sobald eine Abhängigkeit oder übersteigerte Fixierung ins Spiel kommen verschwimmt die nötige Abgrenzung zur Realität. Besonders wenn beim menschlichen Partner die Tendenz zu Depressionen oder generell psychische Probleme vorliegen. Wird die „glückliche“ Beziehung zu einem selbst konfigurierten Chatbot ein Ersatz für reale Partner oder Freunde, ist die Vermenschlichung der Maschine und die Flucht aus der Realität zwangsläufig. Auch als Flucht aus der Einsamkeit, unter der derzeit jeder zweite Jugendliche in Deutschland leidet, kann ein KI-Freund nur kurzfristig helfen.</p>
<p><strong>KI-Partner vs. Real-Life<br />
</strong>Mehr als fraglich ist, wie sinnvoll eine KI-Partner/in sein kann, der/die nicht auf Widerspruch programmiert ist und deren Antwort-Optionen keine menschlich emotionalen Reaktionen zulassen. Was macht das mit Jugendlichen, die noch keine Beziehungserfahrungen haben oder dem vereinsamten Vertreter mittleren Alters, der bislang stets bei ersten Kontaktversuchen gescheitert ist? Ein emotionsloses Tamagotchi vermag keine Lücken zu schließen oder echte Freunde zu ersetzen, mit denen man sich auseinandersetzen und streiten, aber auch versöhnen kann. Wie wird sich eine Gesellschaft entwickeln, in der KI-Beziehungen schon jetzt angeblich als normal gelten? Tamagotchis waren zum Ende des 20. Jahrhunderts als virtuelle Haustiere trotz eines anfänglichen Hypes innerhalb kurzer Zeit wieder verschwunden. Die individualisierten Chatbots kann man nur zum Schweigen bringen, indem man sie einfach nicht mehr bezahlt.</p>
<p><strong>Bislang rechtliche Grauzone<br />
</strong>Derzeit gibt es keine vollständige gesetzliche Regulierung dieses neuen Geschäftsfeldes. Betreiber reagieren auf aktuelle Klagen und ergänzen ihre Systeme durch den öffentlichen Druck mittels neuer Sicherheitsmaßnahmen, bespielweise wenn während eines Chats Suizidgedanken formuliert werden. Bislang kann man sich darauf aber nicht verlassen und eine juristische Basis wird noch länger auf sich warten lassen. In der EU ist die KI-Verordnung, die KI-Anwendungen künftig regeln soll, noch nicht vollständig in Kraft getreten. Die nötigen Maßstäbe hierfür sollen sich erst durch praktische Anwendungen entwickeln. Hierzulande hat die aktuelle Regierung bereits darauf verwiesen, dass gesetzliche Grundlagen vermutlich erst die nächste Regierung schaffen würde. Bis dahin bewegen sich die Nutzer also auf einer Spielwiese ohne Regeln, mögliche tragische Love-Stories sind künftig also nicht ausgeschlossen.</p>
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