Die Homöopathie und das Sommerloch – Ein Auszug

Im August holte der Spiegel mal wieder zu einem Rundumschlag gegen die Alternativmedizin aus. Regelmäßig werden auch Homöopathische Globuli als reine Glaubensfrage oder Placebo abgetan. Aber selbst wenn man mit dem Prinzip der potenzierten Verdünnung, die der Homöopathie zugrunde liegt, rein wissenschaftlich nichts anfangen kann, sollte man Patienten, die sich bei seriösen Homöopathen gut versorgt fühlen nicht als Sekten-Anhänger verunglimpfen. Und falls die Wirkung auf einem Placebo-Effekt beruhen sollte, was ist denn falsch daran die Selbstheilungskräfte bei Patienten zu wecken? Die Placebo-Forschung zeigt ja, wie wichtig dieses Thema offensichtlich ist. So lange die klassische Schulmedizin weiterhin auf die Symptombekämpfung fixiert ist und die Frage nach den Ursachen anderen überlässt, wird der von vielen gewünschte ganzheitliche Ansatz weiterhin stecken bleiben. Es geht nicht um die Frage entweder oder, sondern um ein sowohl als auch. Kein seriöser Homöopath wird Patienten mit schweren Erkrankungen davon überzeugen wollen auf schulmedizinische Untersuchungsmethoden oder Operationen zu verzichten. Homöopathie kann sicher vieles aber nicht alles.

Die vollständige Stellungnahme findet man in der September-Ausgabe der BärenPost.