Gefährliche Schlafzimmer-Beleuchtung

Schon lange ist bekannt wie sich die Strahlung von Bildschirmen und Handys, sogenanntes Blaulicht auf den Schlaf auswirken. Aber auch normales nächtliches Licht bringt unsere innere Uhr aus dem Takt und irritiert die Ausschüttung vom Melatonin. Wie sehr auch Herz- und Kreislauf durch mangelnde Lichthygiene belastet sind, zeigen aktuelle Studien. Nicht mal das beliebte Nachlicht in der Steckdose ist unproblematisch. Ganz zu schweigen von der Leselampe, die man nicht mehr ausschalten konnte. Nächtliches Licht auf der Netzhaut stört den Schlaf und führt in Folge der Veränderungen des autonomen Nervensystems zu einer Belastung der Gefäße und zu Verdickungen am Herzmuskel sowie der linken Herzkammer, was die Pumpleistung negativ beeinflusst. Insbesondere bei bereits bestehender Herzschwäche sollte man auf nächtliche Lichtquellen achten und die Fenster gegen städtische Dauerbeleuchtung abdunkeln. Mangelnde Lichthygiene gilt inzwischen als ähnlich riskant wie Rauchen, Bewegungsmangel und Bluthochdruck