Angststörungen nehmen seit der Pandemie weiter zu. Ursachen sind neben Stress und Überforderung ständige negative Gedanken, Gleichzeitig sind Therapieplätze kaum noch zu finden und kurzfristige Hilfe ist schwierig. Gerade Panik-Attacken treten bei Betroffenen regelmäßig auf, wenn sie von Situationen oder Signalen getriggert werden. Vermeidungsstrategien führen dann oft zum Rückzug und sozialer Isolation. Dabei lassen sich Panik-Attacken durch eine Konfrontationstherapie in den Griff bekommen. Man kennt diese von der Spinnenphobie, Klaustrophobie oder auch Flugangst. Studien zeigen, dass auch die Angst vor der Angst so behandelt werden kann. Betroffenen könnte mit einer Blitztherapie sogar in nur wenigen Tagen geholfen werden. Just-do-it heißt die Methode, stell dich deinen Ängsten und mach es einfach. So könne man erleben, dass das Befürchtete nicht eintritt: kein Herzinfarkt oder Zusammenbruch.



