Ein erholsamer Urlaub folgt sechs Regeln!
Jahr für Jahr fragt man sich, was ein erholsamer Urlaub eigentlich braucht. Einfach nur das zu tun, worauf man Lust hat oder zu dem man sonst keine Zeit hat, wäre zu einfach, vor allem wenn man mit der ganzen Familie unterwegs ist. Dann regiert auch im Urlaub der Kompromiss oder jeder macht etwas anderes und das Gemeinschaftserlebnis bleibt auf der Strecke. Urlaub funktioniert letztlich wie erholsame Arbeits-Pausen, für die 2014 das DRAMMA-Modell von drei US-Psychologen entwickelt wurde. Was für die Mittagspause gilt, kann man auch auf den Sommerurlaub mit mehr Zeit übertragen.
DRAMMA-Vorgaben einplanen
Der Name DRAMMA leitet sich ab von den sechs Bereichen, den die US-amerikanischen Psychologen für einen echten Erholungseffekt identifiziert haben. D – steht für Distanz und damit für den nötigen Abstand zu unseren tagtäglichen Aufgaben. R – entspricht Relaxation, der körperlichen und geistigen Entspannung, A – wie Autonomie, betrifft die Unabhängigkeit von Terminen und Vorgaben, also eigenständig über seine Zeit zu entscheiden und entsprechend auch die Urlaubsplanung mitzugestalten. Die beiden Ms sind in ihrer Bedeutung komplexer. Sie stehen mit Mastery und Meaning für Dinge, die man laut DRAMMA-Theorie unbedingt tun sollte, wie etwas Neues auszuprobieren oder zu erlernen und diese sollte zusätzlich sozial bzw. für die Gemeinschaft wertvoll sein. Und das letzte A bedeutet Affiliation bzw. die Verbundenheit mit unserem sozialen Umfeld, der Familie oder dem Freundeskreis.
Acht Tage bis zur Erholung
Hat man diese Punkte auf dem Schirm, steigt die Chance den individuellen Stresslevel effektiv zu reduzieren, die Akkus nachhaltig aufzuladen und nebenbei auch sein Umfeld positiv zu beeinflussen. Gerade bei den letzten Punkten finden beispielsweise auch die Kinder oder die (Schwieger-)Eltern ihren Platz. Aich die Länge des idealen Urlaubs wurde übrigens durch aktuelle Studien klar definiert: besser viermal eine Woche als einmal vier Wochen lang und ideal wären für die meisten Menschen statistisch gesehen acht Tage.
Die Mischung machts
Der reale Erholungseffekt stellt sich aber nicht bei jedem nach derselben Zeitspanne ein. Während mancher sich bereits nach vier Tagen erholt fühlt, brauchen andere bis zu zehn Tagen. Hin und wieder aktiv sein ist außerdem besser als ein reiner Faulenzer-Urlaub, schon um durch körperliche Betätigung besser die vorhandenen Stresshormone abzubauen. Belegbar ist während der Urlaubstage der Rückgang der Stresshormone sowie die Reduzierung des Blutdrucks. Um den Erholungseffekt zu optimieren, ist laut Studien eine Mischung aus Aktivität, Nichtstun oder Wellness ideal. Und falls sich der körperliche und psychische Stress durch den Urlaub nicht mehr abbauen lässt, kann dies ein wichtiger Hinweis auf einen sich anbahnenden Burn-Out sein.

Jeder Vierte leidet hierzulande unter chronischen Schmerzen, meist an Rücken, Kopf, Gelenken oder Nerven. Neben Verschleiß, Blockaden oder Verspannungen sind oft auch Entzündungen beteiligt. Medikamentöse Schmerztherapien genügen langfristig oft nicht um den Schmerz auszuschalten. Entsprechend unzufrieden sind viele Betroffene mit ihrer reduzierten Lebensqualität. Doch das körpereigene Schmerzmittel Palmitoylethanolamid, kurz PEA, kennen die Wenigsten. Es lindert akute Entzündungen des Nervengewebes und wirkt außerdem entzündungshemmend.
Chafing bedeutet beim Sport oder auch beim alltäglichen Laufen das Wundscheuern zwischen den Oberschenkeln. Fast jede/r Zweite leidet im Sommer bei Hitze, Schweiß und Reibung von Haut auf Haut unter diesem sogenannten Hautwolf – Frauen wie Männer. Sportler nennen es auch „sich einen Wolf laufen“. Verhindern lässt er sich indem die Haut immer schön trocken bleibt, was bei hohen sommerlichen Temperaturen aber kaum möglich ist. Läufer greifen deshalb zu kurzen Radlerhosen oder Chafing-Sticks. Aber auch unter so manchem Rock verbergen sich dünne enganliegende Shapewear-Hosen oder Bandelettes, eine Art elastische Strumpfbänder. Sie verhindern die Reibung zwischen den Oberschenkeln. Immer beliebter werden auch Skorts, die vom Tennis bekannte Kombination aus Short und Minirock.
Der Sommer 2026 hat sich bislang zu einem der heißesten entwickelt. Neben Mensch und Tier leiden unter den hohen Temperaturen auch viele Medikamente. Die meisten Wirkstoffe vertragen nicht mehr als 25 Grad, Zäpfchen und Salben sind davon besonders betroffen. Sie schmelzen und verflüssigen sich und sind dann nicht mehr brauchbar. Aber auch Tabletten sollten nur kurzfristig über 30 Gard gelagert werden. Besonders stark heizen sich Fahrzeuge auf, weshalb der Transport von Medikamenten Kühlung braucht wie z. B. durch klimatisierte PKWs oder durch Kühlboxen. Für den Pharmagroßhandel ist das selbstverständlich und auch Apotheken müssen durch Klimageräte und Kühlung der Lagerräume für entsprechende Temperaturen sorgen. Kritisch ist derzeit der Versandhandel von Medikamenten als Standardlieferung.
Nicht zum ersten Mal nehmen wir uns der bunten hippen Vapes an, deren Dampfwolken manchen Nutzer komplett einnebeln. Als sie vor einigen Jahren als neueste E-Zigarette auf den Markt kam, dachten viele noch mit weniger Nikotin sei es die ungefährlichere Alternative. Doch immer mehr Studien belegen inzwischen die riskanten Seiten des Vapens. Erste Übersichtsstudien zeigen vor allem das Risiko für Lungen- und Mundhöhlenkrebs. Echte Langzeitstudien kann es aber noch nicht geben. Erschwert werden Studien auch durch die flankierende Nutzun von Zigaretten zusätzlich zu den E-Zigaretten. Beides verhindert, Vapes schon heute als eindeutig krebserregend zu kennzeichnen. Die Signale sind aber nicht zu übersehen, so dass jetzt hierauf aufmerksam machen sollte. Gerade das Erhitzen von Nikotin und künstlichen Aromen gefährdet Lunge und Herz-Kreislauf-System.


