Riskanter Medikamenten-Versand bei Hitze
Der Sommer 2026 hat sich bislang zu einem der heißesten entwickelt. Neben Mensch und Tier leiden unter den hohen Temperaturen auch viele Medikamente. Die meisten Wirkstoffe vertragen nicht mehr als 25 Grad, Zäpfchen und Salben sind davon besonders betroffen. Sie schmelzen und verflüssigen sich und sind dann nicht mehr brauchbar. Aber auch Tabletten sollten nur kurzfristig über 30 Gard gelagert werden. Besonders stark heizen sich Fahrzeuge auf, weshalb der Transport von Medikamenten Kühlung braucht wie z. B. durch klimatisierte PKWs oder durch Kühlboxen. Für den Pharmagroßhandel ist das selbstverständlich und auch Apotheken müssen durch Klimageräte und Kühlung der Lagerräume für entsprechende Temperaturen sorgen. Kritisch ist derzeit der Versandhandel von Medikamenten als Standardlieferung.
Verantwortung ist gefragt
Vereinzelt wurden diese Lieferungen bei Versandapotheken Anfang Juli ausgesetzt, da ein gekühlter Transport durch die üblichen Lieferdienste ohne erheblichen Mehraufwand und -kosten nicht möglich ist. Dies umsichtige Verhalten betraf aber nicht alle Versandapotheken. Offenbar liegt es hier in der Verantwortung der Kunden/innen, wie sie mit geschmolzenen Zäpfchen oder überhitzten Medikamenten umgehen. Vorsicht ist auch bei Tabletten, die Risse aufweisen und Schmerz- oder Hustensäfte mit trüben Ausflockungen geboten.
Sichere Lieferung durch Boten
Die Wirksamkeit sowie das Verfallsdatum sind dann nicht mehr gewährleistet. Bestellungen bei der Bären-Apotheke werden von unseren eigenen Fahrern/innen in Thermoboxen transportiert. Alle Boten sind sich dieser sommerlichen Problematik bewusst und gehen damit entsprechend um. Dies gilt auch für Ware, die über unseren Online-Shop geordert wird. Wer auf Nummer Sicher gehen will, bestellt vor allem in Hitze-Perioden in seiner Vorort-Apotheke.



