Was macht die Finnen so happy?

Viele können es vielleicht schon nicht mehr hören: Finnland wurde dieses Jahr zum neunten Mal in Folge zur weltweit glücklichsten Nation auserkoren und auch die anderen skandinavischen Länder liegen nicht weit dahinter. Da sollte man sich fragen, was man sich von Finnland zum Vorbild nehmen könnte? Mit der offenbar nötigen Anzahl an Saunen wird es ähnlich schwierig wie bei der Menge der Rentiere und Elche. Auch die generelle Naturverbundenheit der Finnen wird in so manchem hiesigen Ballungsraum schwer zu kopieren sein. Nicht zu vergessen die faszinierenden Polarlichter, die angeblich viele Finnen süchtig machen. Wir konnten im letzten Winter zumindest einen kleinen Eindruck dieses Lichter-Schauspiels bekommen.
Gelassenheit und Selbstironie
Am Wochenende in der eigenen Waldhütte saunieren, sich danach im Bergsee abkühlen und im Wald fürs Abendessen Pilze und Beeren sammeln scheint für die Finnen ein sicherer Weg zum Glück zu sein. Allerdings geht es ihnen dabei gar nicht mal um maximale Glücksgefühle. Vielleicht liegt das Geheimnis ihres Glücksrezeptes darin, dass sie mit dem, was sie haben zufrieden sind und sich vor allem nicht mit anderen vergleichen. Das Beste aus allem machen: in den dunklen Wintermonaten lange Abende mit der Familie genießen und sich auf die nicht untergehende Sonne im Sommer freuen. Den eher unaufgeregten und wortkargen Finnen, der uns vor allem in Filmen von Aki Kaurismäki in den 90er Jahren nahegebracht wurde, zeichnet offenbar eine stoische Gelassenheit und eine gute Portion nordische Selbstironie aus – sich auch über sich selbst lustig machen zu können und auch für die kleinen Dinge des Alltags dankbar zu sein. Dankbarkeit und Vertrauen schaffen offenbar eine gute Resilienz bzw. Widerstandsfähigkeit, wenn es mal nicht so gut läuft.
Vertrauen in den Staat
Last but not least vertrauen sie darauf, dass ihnen dieser optimistische Zustand erhalten bliebt. Die Basis hierfür dürfte ein Wohlstand sein, der in Finnland gerecht verteilt ist. Mit einer guten öffentlichen Gesundheitsversorgung und einem starken sozialen Netz ist auch die Lebenserwartung allgemein in Skandinavien entsprechend hoch. Jeder fühl sich sicher aufgehoben. Neidisch auf andere zu schauen ist dabei unnötig. Letztlich geht es beim Glücksreport genau genommen um Lebenszufriedenheit und das Vertrauen in staatliche Institutionen. Glücklich ist, wer zufrieden ist mit dem was man hat, statt ständig auf der Suche nach mehr zu sein.

Körperliches Zittern kann von Kälte oder Fieber ausgelöst werden. Anders als der bekannte Schüttelfrost entsteht neurogenes Zittern aber nach emotionaler Anspannung oder Stress und ist Ausdruck der Entspannung. Das Zittern wirkt so der unbewussten muskulären Verkrampfung entgegen. Es ist ein angeborener Reflex, der im Laufe des Lebens durch Dauerstress immer mehr nachlässt. Therapeutisches Zittern an Hand von TRE-Übungen (Tension and Trauma Releasing Exercises) reaktiviert diese Fähigkeit und wirkt gezielt gegen stressbedingte Verspannungen. Es löst insbesondere die tiefen Muskelverspannungen z. B. des Psoas-Muskels im unteren Rücken. Gleichzeitig beruhigt sich das Nervensystem und kommt von der Kampf-oder-Flucht-Haltung in den Ruhemodus. Nebenbei werden auch Stresshormone im Körper abgebaut, die den Stoffwechsel anheizen, das Herz-Kreislauf-System belasten und zunehmende Erschöpfung verursachen.

Offiziell gilt Deutschland seit 2008 als tollwutfrei. Die gefährliche Infektionskrankheit ist deshalb bei vielen aus dem Bewusstsein nahezu verschwunden. Dabei stolpern zumindest Hundebesitzer bei Reisen ins benachbarte Ausland häufig über die Pflicht einer Tollwutimpfung ihrer Vierbeiner. In der Tat gibt es sie noch immer und vor allem bei Fernreisen kann sie eine echte Bedrohung sein. Weltweit sterben jährlich etwa 60.000 Menschen an der Tollwut, ein Drittel davon in Indien. Die anderen zwei Drittel verteilen sich auf ländliche Regionen in Süd- und Südost-Asien sowie Afrika. Noch immer verläuft eine Infektion mit dem Tollwut-Erreger meist tödlich, wenn nicht rechtzeitig vor den ersten Symptomen der Impfstoff als Akut-Behandlung injiziert wird. Oftmals ist dieser aber gerade in ärmlichen Gegenden nicht problemlos erreichbar.
Als Hormonersatztherapie wird bei einer leichten Schilddrüsenunterfunktion heute häufig L-Thyroxin verschrieben. Seit geraumer Zeit schon gehört es zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Es ersetzt das natürliche Schilddrüsenhormon und gleicht die fehlende Menge aus. Da diese aber nur schwer exakt bestimmbar ist, braucht es für eine angepasste Dosierung oft mehrere Wochen oder auch Monate. Ist sie zu gering werden die anfänglichen Unterfunktions-Symptome nicht abgefangen, ist sie zu hoch rutscht man schnell in eine Überfunktion mit Unruhe, Herzrasen und Schlafstörungen. Immer öfter wird L-Thyroxin auch bei Knoten an der Schilddrüse oder leicht erhöhten TSH-Werten verschrieben. Dabei weist der Verband der Endokrinologen darauf hin, dass Knoten so nicht verhindert werden und grundsätzlich eine gründliche Diagnose nötig ist.

