Zunehmende Demenz bei Haustieren!
Hunde und Katzen erfreuen sich sehr zur Freude ihrer Besitzer einer weiter steigenden Lebenserwartung. Ein hohes Alter birgt für unsere vierbeinigen Begleiter aber zunehmend auch das Risiko einer Demenz, die schon ab dem fünften Lebensjahr auftreten kann. Zwischen 11 und 12 trifft sie etwa ein Drittel und ab 15 Jahren fast jeden zweiten Hund. Entscheidend ist es früh erste Anzeichen einer beginnenden Demenz zu erkennen. Die TiHo Hannover bietet auf ihrer Webseite den DISHAA-Fragebogen an, der eine Einordung erleichtert. Ähnlich wie beim Menschen lässt sie sich auch bei Vierbeinern durch weiterlesen… optimierte Ernährung, ausreichende Bewegung und geistige Förderung hinauszögern. Heilbar ist sie aber nicht.
Ängstlich und planlos
Erste Hinweise geben Verhaltensauffälligkeiten wie Desorientierung, Planlosigkeit, Wesensveränderungen und Ängstlichkeit. Wenn bekannte Kommandos nicht mehr verstanden werden, ein Tier nachts statt zu schlafen in der Wohnung herumtigert, sich der Hund zum Gassigehen auf die falsche Türseite stellt oder sein Spielzeug links liegen lässt, können das erste Hinweise sein. Auch der plötzliche Verlust der Stubenreinheit zählt dazu wie auch ein ungewohntes Sozialverhalten. Familienmitglieder oder Hundefreunde werden nicht mehr freudig begrüßt oder die gewohnten Streicheleinheiten abgelehnt.
Feste Routinen geben Halt
Für eine frühe tierärztliche Diagnose sind Videos hilfreich. Im Anfangsstadium können Nahrungsergänzungsmittel wie regelmäßige Omega-3-Fettsäuren sowie die Vitamine B, D, E und C helfen. Essensreste sind für vierbeinige Senioren dagegen ungeeignet. Gefragt ist ein ausgewogenes an das Alter und die täglichen Aktivitäten angepasstes Futter. Daneben brauchen demente Tiere sowohl viel Geduld und Einfühlungsvermögen als auch ihre tägliche Routine mit festen Gassi-, Trainings- und Fressens Zeiten sowie ein möglichst stressfreies Umfeld. Der nächtlichen Unruhe sollte man mit räumlicher Begrenzung und ev. Melatonin Tropfen begegnen. So lassen sich nächtliche Unruhe und Panik-Attacken leichter eindämmen.

Jeder Vierte leidet hierzulande unter chronischen Schmerzen, meist an Rücken, Kopf, Gelenken oder Nerven. Neben Verschleiß, Blockaden oder Verspannungen sind oft auch Entzündungen beteiligt. Medikamentöse Schmerztherapien genügen langfristig oft nicht um den Schmerz auszuschalten. Entsprechend unzufrieden sind viele Betroffene mit ihrer reduzierten Lebensqualität. Doch das körpereigene Schmerzmittel Palmitoylethanolamid, kurz PEA, kennen die Wenigsten. Es lindert akute Entzündungen des Nervengewebes und wirkt außerdem entzündungshemmend.
Fans des grünen Power-Pulvers schwören auf seine anhaltend belebende Wirkung ohne unerwünschtes Herzrasen, innere Unruhe oder Sodbrennen. Eiskalt eignet er sich auch für heiße Sommertag. Mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen hat er sich inzwischen nicht nur in Kaffeebars etabliert. Die gemahlenen Grüntee-Blätter sind reich an Antioxidantien, regen den Stoffwechsel an und wirken durch das grüne Chlorophyll entgiftend. Herz und Kreislauf werden durch den hohen Anteil an Catechinen aus der Familie der Polyphenole – den wichtigen pflanzlichen Radikalfängern unterstützt, Blutgefäße und Zellen geschützt und der Cholesterinspiegel gesenkt. Dazu kommen eine Reihe von B-Vitaminen, Vitamin C und E sowie Mineralien und reichlich Beta-Carotin.
Körperliches Zittern kann von Kälte oder Fieber ausgelöst werden. Anders als der bekannte Schüttelfrost entsteht neurogenes Zittern aber nach emotionaler Anspannung oder Stress und ist Ausdruck der Entspannung. Das Zittern wirkt so der unbewussten muskulären Verkrampfung entgegen. Es ist ein angeborener Reflex, der im Laufe des Lebens durch Dauerstress immer mehr nachlässt. Therapeutisches Zittern an Hand von TRE-Übungen (Tension and Trauma Releasing Exercises) reaktiviert diese Fähigkeit und wirkt gezielt gegen stressbedingte Verspannungen. Es löst insbesondere die tiefen Muskelverspannungen z. B. des Psoas-Muskels im unteren Rücken. Gleichzeitig beruhigt sich das Nervensystem und kommt von der Kampf-oder-Flucht-Haltung in den Ruhemodus. Nebenbei werden auch Stresshormone im Körper abgebaut, die den Stoffwechsel anheizen, das Herz-Kreislauf-System belasten und zunehmende Erschöpfung verursachen.
Modernen Wearables wie Fitnesstrackern und Smartwatches werden zahlreiche gesundheitsfördernde Vorteile nachgesagt. Anfangs ging es noch um Schrittzählung und Bewegungsüberwachung. Sie erinnerten daran sich mehr zu bewegen, regelmäßig zu trinken oder kontrollierten regelmäßig den Puls. Für viele wurden sie bald zum ständigen Begleiter, überwachen inzwischen aber mehr als die tägliche Fitness. Je nach Ausstattung sind sie heute in der Lage ein EKG zu schreiben, Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz anzuzeigen und sogar einen Alarm bei Herzrhythmusstörungen abzusetzen. Für Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen könnten Smartwatches somit sogar zum Lebensretter werden, weil das Herzstolpern von Betroffenen oft nicht wahrgenommen wird.
Früher nannte man es Gehirnjogging, heute heißt es Neuroplastizität. Dabei geht es um die Fähigkeit des Gehirns sich ständig zu verändern und anzupassen – selbst nach Verletzungen oder funktionellen Hirnschäden. Eine neue Sprache, ein neues Hobby oder die Nutzung der linken Hand (bei Rechtshändern) sorgt für zusätzliche Synapsen-Verknüpfungen oder die Bildung neuer Nervenzellen. Unser Gehirn bleibt wie ein Muskel ein Leben lang form- und wandelbar, wenn man es entsprechend trainiert. Ist eine Strecke z. B. nach einem Schlaganfall blockiert, suchen die Nervenzellen einen anderen Weg – nicht automatisch, aber durch optimiertes Training wie beispielsweise in der Reha. Wie eine Art Physiotherapie für das Gehirn, werden hier die Gehirn- und Nervenzellen stimuliert.
Die meisten erwarten einen alkoholbedingten Mineralstoff- oder Vitaminmangel erst bei einem ausgewachsenen Kater. Dabei kann selbst der abendliche Schoppen zu Lasten des Nährstoffhaushaltes gehen. Anders als lange gedacht birgt die kleinste Menge Risiken für Organe und Stoffwechsel, besonders für Leber, Herz und Blutdruck – je älter man wird, desto mehr. Vor allem der regelmäßige Konsum ist riskant. Durch die harntreibende Wirkung des Alkohols werden Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Kalzium, die für Herz, Knochen und Muskeln wesentlich sind, schneller ausgeschieden und es kann, wenn der Flüssigkeitshaushalt nicht zügig ausgeglichen wird, zu Mangelerscheinungen wie Muskelkrämpfe oder Herzrhythmusstörungen kommen.
2023 zählte die Statistik hierzulande rund 1,8 Mio. Menschen mit Demenz. Bis 2050 wird ein Anstieg auf ca. 2,7 Mio. erwartet. Die Forschung ist nun gefordert neben neuen Medikamenten auch andere Wege der Prävention zu finden. Zahlreiche Studien der letzten Jahre zeigen sehr deutlich, dass der vermeintliche „Ruhestand“ alles andere als gesundheitsfördernd ist. Sport und Bewegung sind dagegen bis ins hohe Alter nötig und wirken sich nicht nur positiv auf Mobilität und Fitness aus, sondern fördern, wie man heute weiß, auch die Leistung des Gehirns, ja verlangsamen sogar eine beginnende Demenz. Körperliche Inaktivität ist dagegen – neben Bluthochdruck und Übergewicht, einer der Haupt-Risikofaktoren für Demenzerkrankungen.
Auf Pausenhöfen sind sie unübersehbar: bunte Energydrinks, die wach und fit machen sollen. Dabei ist durch die inzwischen handelsüblichen 500 ml-Dosen eine gefährliche Überdosierung schnell erreicht. Zwei Drittel aller Jugendlichen konsumieren regelmäßig Energydrinks, ohne sich der enthaltenen Menge an Koffein, Zucker, Guarana oder Taurin bewusst zu sein. Zahlreiche Studien belegen, dass das jugendliche Trendgetränk dringend eine Altersbegrenzung oder zumindest gut sichtbare Warnhinweise braucht, um auf die Risiken einer Koffeinüberdosierung aufmerksam zu machen. Experten empfehlen eine Altersgrenze von mindestens 16 Jahren, besser 18 Jahren.

