Täglicher Sonnenschutz fürs Gesicht?

Der Klimawandel macht sich auch durch die steigende Dosis UV-Strahlung bemerkbar. Dermatologen warnen: nie gab es so viele neue Hautkrebsdiagnosen wie aktuell. Und dabei tauchen die in den letzten Jahren durch Sonnenbrand verursachten Hautveränderungen, die erst viel später zu Krebs führen, heute noch gar nicht auf. Angesichts dieses nicht zu übersehenden Trends sollte man eigentlich auf die Notwendigkeit des täglichen Sonnenschutzes vor allem im Gesicht nicht mehr aufmerksam machen müssen. Das UV- Risiko besteht selbst dann, wenn man mittags nur eine halbe Stunde im Freien verbringt und den restlichen Tag im Büro sitzt. Unterschätzt wird oft auch die UV-Strahlung im Auto, mit dem man häufig 30 bis 60 Minuten pro Tag unterwegs ist.
Verschiedene Texturen
Welcher UV-Schutz ist aber nötig, wenn man sich ohnehin täglich schminkt? Dazu haben sich die Hersteller in den letzten Jahren einige Gedanken gemacht und zahlreiche neue Produkte und Texturen entwickelt, die sich speziell für die Gesichtshaut und als Make-up-Unterlage eignen. Auch so manche Pflegecreme wurde inzwischen mit einem höheren UV-Schutz ausgestattet wie z. B. das Hyalu B5 Aquagel von La Roche-Posay mit einem LSF 30. Für das Gesicht genügt laut Dermatologen/innen in der Regel ein LSF 20 bis 30. Damit schützt man sich nicht nur effektiv vor Hautschäden wie Krebs, sondern auch vor altersbedingter Hautalterung. Somit ist ein konsequenter UV-Schutz die beste tägliche Anti-Aging-Pflege.
Unsichtbarer UV-Schutz
Für einen Tag, den man überwiegend drinnen verbringt oder wenn der Himmel bewölkt ist, genügt meist das einmalige morgendliche Auftragen. Hält man sich aber länger draußen auf, treibt Sport oder ist im Urlaub am Meer oder in der Bergen, dann ist ein echtes Sonnenschutzprodukt nötig, das alle 2 bis 3 Stunden nachgecremt werden sollte. Wer sich mit klassischen Sonnenlotionen nicht anfreunden kann, für den bieten sich die neuen transparenten Sonnenschutzsprays an. Für jeden Hauttyp geeignet – ob fettig oder sensibel, ist z. B. von La Roche-Posay das Anthelios Transparentes Anti-Glanz-Spray mit LSF 50, das sich als Finish einfach über dem Make-up aufsprühen lässt. Als extra mattierender Sonnenschutz ist er schnell zum Bestseller geworden.
Für jeden Hauttypen
UV-Schutz fürs Gesicht entspricht heute mehr den Anforderungen der Verbraucherinnen an eine leichte Textur, die gut zu verteilen ist, schnell einzieht und sich im besten Fall auch als Make-up-Basis eignet. Manche Hersteller bieten auch speziell an den Hauttyp angepasste Gesichtscremes an wie z. B. ISDIN. Mit Oil Controle geht man bei fettiger oder Mischhaut sicher durch den UV-Schutz keine unnötigen Pickel zu riskieren. Ein guter UV-Schutz hinterlässt ohnehin weder einen weißlichen Schleier noch einen aufdringlichen Geruch. Neue Produkte verschmelzen mit der Haut, so dass weder das Eincremen noch das Nachcremen unangenehm oder lästig sein sollte.
Nur aktuelle Tests zählen
Aktuelle Tests haben gezeigt, dass mit neu entwickelten UV-Filtern eine große Bandbreite an UVA+ B-Strahlen blockiert wird und die Textur trotzdem nahezu unsichtbar bleibt. Gut oder sehr gut bewertet wurden dieses Jahr auch einige Produkte von La-Roche-Posay, Avène und Caudalie, die alle bei uns erhältlich sind. Sie kommen teilweise ohne Duftstoffe und Alkohol aus und sind deshalb auch für empfindliche oder allergische Haut gut geeignet. Wir beraten Sie gern zu der inzwischen großen Bandbreite an Produkten. Die Stiftung Warentest, die dieses Jahr wieder Sonnenschutzprodukte unter die Lupe genommen hat, weist diesmal daraufhin, dass man sich nicht auf alte Testergebnisse verlassen sollte. Die meisten Hersteller verändern jährlich ihre Rezepturen, so dass manches Produkt, das bisher gut abgeschnitten hatte, plötzlich als mangelhaft auffällt oder auch umgekehrt.




Wenn die Temperaturen steigen und die Sonne lacht, wünschen sich viele möglichst schnell und passend zum sommerlichen Wetter eine leichte Bräunung. Die einen zieht es ins Sonnenstudio und auf die Bräunungsliege, wohl wissend, dass die konzentrierte UV-Strahlung riskant ist und neben vorzeitiger Hautalterung auch Hautkrebs verursachen kann. Außer den professionellen Airbrush-Tanning Shops, die durch einen Spraynebel eine gleichmäßige Hollywood-Tönung erreichen, greifen die meisten im Frühjahr zur Bräunung aus der Tube. Selbstbräunungscremes und -lotionen sind effektiv und ungefährlich, brauchen aber für das gewünschte gleichmäßige Ergebnis ein wenig Vorbereitung.

Dopamin-Glam: ein Trend, der 2024 ins Auge fiel und unter Umständen auch 2025 anhält. Hattet ihr euch schon über so manchen Promi im quietschgelben oder neon-orangen Outfit oder blauen Schuhe mit roten Socken gewundert? Oft kamen dann noch passender Lidschatten, Fingernägel oder Lippenstift in Schreifarben dazu und fertig ist der Dopamin-Beauty-Glam. Ein Trend, der seit Ende der Pandemie mit jedem Jahr stärker aus Asien, genauer gesagt aus China und Südkorea zu uns herüber schwappt. Knallige Bonbonfarben bringen angeblich mehr Spaß und Power und machen glücklicher. Dopamin ist dafür das Zauberwort, denn Styling und Outfit sollen sich positiv auf unsere Glückshormone auswirken. Wer in Knallfarben einkaufen geht oder durchs Büro läuft, bekommt zusätzlich positive Vibes zurückgespiegelt. Make-up funktioniert dabei auch als Statement. In eher grauen Zeiten setzt man bewusst auf die Gegenbewegung: feel happy – jetzt erst recht.



