Der Zyklus beeinflusst die Hautpflege!
Hautpflege auf den weiblichen Zyklus abstimmen? Das klingt erstmal kompliziert, kostspielig oder gar esoterisch. Dabei hat es damit gar nichts zu tun und ist, wenn man sich einmal damit beschäftigt hat, auch leicht zu verstehen. Grundsätzlich bedeutet es, sich auf die Bedürfnisse der Haut einzustellen, die sich mehrfach während des Zyklus verändern. Unsere Hormone sind für dies Auf und Ab verantwortlich, vor allem Östrogene, Progesteron und Testosteron. Jede Frau kennt das vermutlich: kurz vor der Periode sprießen plötzlich Pickel und Mitesser, während des Eisprungs ist die Haut dagegen meist prall und frisch.
Pille reduziert Schwankungen
Bei normaler Haut kommt man mit den zyklusbedingten Schwankungen der Haut ganz gut klar. Wer aber ohnehin öfter Probleme hat, z. B. unter sehr trockener oder fettiger Haut leidet, bekommt die verschiedenen Phasen meist verstärkt zu spüren. Da macht es durchaus Sinn, sich besser auf diese einzustellen und es der Haut während der vier unterschiedlichen Phasen etwas leichter zu machen. Der Zyklus dauert bekanntlich 28 Tage, er beginnt mit dem ersten Tag der Periode und endet mit der nächsten. Wenn die Pille eingenommen wird, kommt es übrigens zu mäßigeren Hormonschwankungen und dadurch weniger Hautproblemen. Weshalb bei Akne in der Pubertät nicht selten die Pille verschrieben wird. Nach dem Absetzen treten allerdings oft verstärkte Unreinheit und ölige Haut auf. Der natürliche Hormonhaushalt muss sich erst wieder einpendeln.
Phase 1: Menstruation
Man kann den weiblichen Hormonzyklus zeitlich in vier Abschnitte unterteilen. Die Hormonschwankungen wirken sich in diesen Phasen auf die Talgproduktion, die Versorgung mit Feuchtigkeit und die Durchblutung aus. Die erste Phaseverläuft während der Menstruation: Progesteron und Östrogen werden heruntergefahren, die Talgproduktion nimmt ab, die Haut wirkt matt und eher trocken und es kommt öfter zu Rötungen. Pickel, die jetzt entstehen, haben ihren Ursprung meist in der Phase vor der Monatsblutung. Während Tag 1 bis 7 braucht die Haut mehr Feuchtigkeit, gerne auch vitaminhaltige Seren oder Hyaluronsäure. Wer zu trockener Haut neigt, sollte jetzt eine reichhaltige Creme verwenden und unbedingt ausreichend Wasser trinken.
Phase 2 + 3: Entspannung
In Phase zwei wird nach Ende der Periode wieder mehr Östrogen produziert und damit steigt der Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Auch die Produktion von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure wird wieder angekurbelt. Ergebnis: die Haut ist frisch und rosig. Jetzt ist eine normale oder antioxidative Hautpflege ideal, gern auch ein Peeling um die Zellerneuerung anzuregen. Phase drei setzt diesen positiven Trend mit der Zeit um den Eisprung fort. Die dritte Woche des Zyklus, in der der Östrogenspiegel am höchsten ist, hat die Haut genügend Feuchtigkeit und wenig Unreinheiten. Die Phase sollte man zur Vorbeugung nutzen um das, was in Phase vier schon lauert, in Schach zu halten. Also die Haut reinigen um die Poren zu befreien z. B. mit einem Milchsäure-Peeling oder einer Heilerdemaske. Auch eine Gesichtspflege mit Antioxidantien gegen frühzeitige Hautalterung ist jetzt ideal.
Kritische Phase 4
Die letzte Phase und vierte Woche vor der nächsten Monatsblutung ist die schwierigste Zeit, wenn der Testosteron- und Progesteronspiegel ansteigt und die Haut reichlich Öl und Talg produziert. Sie ist gefährlich für hormonelle Akneschübe und entzündliche Unreinheiten, denn auch die Hautbarriere ist jetzt geschwächt. Die Haut sollte jetzt regelmäßig vom überschüssigen Fett befreit und mit sanften Peelings oder Masken verstopfte Poren gereinigt werden. Bei den Pflegeprodukten auf entzündungshemmende Eigenschaften wie z. B. Salicylsäure achten. Viel Erfolg mit dieser effektiven angepassten Hautpflege!


Alle Frauen kennen sie, die kleine braunen Flecken im Gesicht, auf den Handrücken und überall dort am Körper, wo die UV-Strahlung während der Sommermonate für Bräunung gesorgt hat. Je älter wir werden, desto häufiger wundert man sich über sie. So manches Mal stellt sich auch die Frage, ob es sich angesichts des steigenden Hautkrebsrisikos, wirklich nur um Pigmentflecke handelt. Sie entstehen immer dann, wenn die Haut versucht sich durch die partielle Bildung von Melanin vor zu viel Sonnenlicht zu schützen. Es ist also ein ganz natürlicher Vorgang, der Hautschäden verhindern soll. Während der Menopause, durch die Anti-Baby-Pille, aber auch in der Schwangerschaft produziert der Körper durch die wechselnde Hormonlage mehr Melanin. In dieser Zeit entstandene dunkle Flecken (Melasma) bilden sich häufig im Anschluss wieder zurück. Um derartige Hyperpigmentierungen zu vermeiden, sollten Schwangere auf ausreichend Sonnenschutz achten.
Für die äußere Pflege der Haare sorgen viele regelmäßig durch Shampoos, Pflegespülungen und Kuren. Vergessen wird dabei oft, dass die Pflege von innen mindestens ebenso wichtig ist, denn ohne die nötigen Vitamine und Mineralstoffe können Kopfhaut und Haarwurzeln schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Gesundes glänzendes Haar lebt von einer ausreichenden Menge an Nährstoffen, die wir täglich zuführen. Neben einer mangelhaften Ernährung können aber auch Stress, Schlafmangel und negative Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzung oder UV-Strahlung dem Haar schaden und auch zu vorzeitigem Haarausfall führen. Mit der richtigen Zusammenstellung unserer Ernährung schaffen wir dagegen die Basis für gesundes volles Haar. Industriell vorgefertigte Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Zucker sowie schlechten Fetten können das Gegenteil bewirken und unserem Haar die Nährstoffe entziehen, die es so nötig braucht.






