Weiterbildung in der Bären-Apotheke

Nicht immer sind Arbeitgeber/innen glücklich über die Fortbildungswünsche ihrer Mitarbeiter/innen. In der Regel muss man hierfür freigestellt werden und fällt für ein oder zwei Wochen aus. Und dies auch öfter und regelmäßig, wenn es dabei um umfassende Wissensaneignung geht und nicht „nur“ darum, bestehende Qualifikationen auf den neuesten Stand zu bringen, wie es gerade im pharmazeutischen Bereich häufig notwendig ist. Aber auch spezielle Beratungsschwerpunkte, die optimale Kundenansprache und allgemein die interne oder externe Kommunikation gehören immer mal wieder auf den Prüfstand. Nicht zu vergessen das Thema Qualitätsmanagement, das regelmäßig eine neue Zertifizierung braucht. Immer öfter finden Fortbildungen aber auch als Online-Schulungen nach Feierabend statt.
Breites Themenspektrum
Daneben findet man aber auch Weiterbildungen, die erheblich über die bereits bestehenden Kompetenzen hinausgehen und eine echte berufliche Horizonterweiterung darstellen. Im Apothekenbereich gehören hierzu für Pharmazeutisch technische Assistent/innen vor allem die Themen Hautanalyse, -pflege und Kosmetik. Daneben sind auch zusätzliche Beratungsschwerpunkte wie Naturheilmittel und Homöopathie beliebt. Als Zusatzqualifikationen immer wichtiger werden die Bereiche Ernährung, Darm und Immunsystem. Wer sein Wissen und seine berufliche Ausrichtung aufstocken will, wird hierbei von der Bären-Apotheke immer unterstützt.
Von Ernährungs- bis Stillberatung
An so manchem/r Bären-Apotheken-Mitarbeiter/in kann man die bislang vielfältig genutzten Möglichkeiten ablesen, ob in Richtung Kosmetik und Hautpflege (siehe unsere KosmetikPraxis Tübingen) oder auch die Schwerpunkt-Beratung für Stillende und junge Mütter. Sogar eine regelmäßige Krabbelgruppe wurde bei der Bären-Apotheke Tübingen eingerichtet. Neben der Ernährungsberatung wurde hier auch schon die Weiterbildung für Haustier-Medikation und -ernährung genutzt. Für Apotheker/innen werden neben Management- und Führungs-Qualifikationen auch Fortbildungen zu neuen pharmazeutischen Dienstleistungen wie z. B. der Polimedikation angeregt. Typische „Bären-Profile“ unserer Mitarbeiter/innen findet man neben aktuellen Stellengesuchen in Kürze auch unter /stellenangebote/

Alle Jahre wieder wird von unterschiedlichen Seiten die Sinnhaftigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln in Frage gestellt. Vitamine und Mineralstoffe sind Teil unserer täglichen Ernährung und im Idealfall wird unser Mindestbedarf hierüber gedeckt. Allerdings ist dieser abhängig von Geschlecht, Alter, Wachstumsphasen sowie der Lebenssituation. Bei Frauen verändert er sich mitunter sogar mit dem Monatszyklus und nicht zuletzt durch Schwangerschaft und Stillzeit. Ein erhöhter Verbrauch ergibt sich auch bei Leistungssportlern, in Stress- und Entwicklungsphasen, bei chronisch Kranken oder im Alter. Ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung hat also zumindest phasenweise einen größeren Bedarf, der gar nicht so leicht durch Lebensmittel zu decken ist.

Mit schöner Regelmäßigkeit findet in den Medien die Homöopathie als Aufreger-Thema ihren Platz. Der letzte Auslöser war zum Jahresanfang ein gutgemeinter Rat der Vorsitzenden des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte. Diese hatte homöopathisch tätigen Arztpraxen empfohlen, statt der fehlenden Fieber senkenden Mittel, Globuli zu empfehlen. Natürlich ergänzt mit der Einschränkung, dass nicht alle Erkrankungen durch Homöopathie behandelbar seien. Ungefähr zeitgleich verkündete die AOK Plus in Sachsen und Thüringen Homöopathie-Behandlungen künftig nur noch im Rahmen des Bonusprogramms oder eines Zusatztarifs zu erstatten. Und dies tue man aufgrund der immer wieder gesellschaftlich geführten Diskussionen. Genau diese konnte man in den folgenden Wochen in den Medien mehr oder minder aufgeregt miterleben.
Unser Bundesgesundheitsminister hat es zum Jahresanfang getan und der Gesundheitsminister von NRW wieder Mitte Mai – beide haben die weiter zunehmenden Lieferengpässe zahlreicher Medikamente klein geredet. Man sei über den Berg oder das Schlimmste sei überstanden, dabei steigt die Anzahl der gar nicht oder nur sehr eingeschränkt lieferbaren Mittel noch immer. Die Politik greift offenbar nach jedem Strohhalm positiver Meldungen, die mitunter aus der Pharmaindustrie oder vom Großhandel zu hören sind. Schade nur, wenn gerade diese dann sofort wieder dementiert werden – so wie bei Karl-Josef Laumann und Noweda. Oder wie bei Karl Lauterbach und den Kinderärzten, die im Januar angeblich Entwarnung gegeben hatten. Es kann durchaus vorkommen, dass einzelne Medikamente vorrübergehend regional begrenzt wieder verfügbar sind. Dies hat aber momentan wenig mit einer grundsätzlichen Entspannung zu tun.
Mitte April hatte man, wie von der Ampelkoalition angekündigt, mit einer weitreichenden Cannabis-Freigabegerechnet.Doch durch die vom EuGH geforderte Nachbesserung wurde die neue Cannabis-Verordnung weitgehend reduziert. Was die Apotheken angeht, beschränkt sich die Abgabe auf die bereits seit Jahren etablierte Versorgung chronisch Kranker, also jener, die ohnehin per BtM-Rezept Zugang zu THC-haltigen Cannabinoiden haben. Je nach Indikation bekommen Schwerkranke medizinisches Cannabis zur Schmerzlinderung gegen Tumorschmerzen, bei Multiple Sklerose, Fibromyalgie, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, während der Chemotherapie oder beim Tourette-Syndrom. Bei einer Neuverordnung erfolgt i. d. R. ein ausführliches Beratungsgespräch in der Apotheke.




