Beautymassagen mit Gesichtsroller – wirksam oder unsinnig?

Gesichtsmassagen liegen seit einigen Jahren voll im Trend. Dabei findet man auch Varianten wie die Buccal-Massage über die Mundhöhle oder Massagen mit Sauglocken zum Schröpfen. Derlei Methoden sollte man besser den Profis überlassen. Aber auch die einfache Gesichtsmassage kombiniert mit Seren oder reichhaltigen Ölen wirkt entspannend und glättend. Im Alltag sind unsere Gesichtsmuskeln permanent im Einsatz. Neben der Mimik beim Sprechen hinterlassen auch Ärger, Stress und zu wenig Schlaf ihre Spuren in Form von unerwünschten Falten und Stauungen. Auch wenn man Falten nicht wegmassieren kann, lässt sich durch eine regelmäßige Gesichtsmassage die Durchblutung und der Stoffwechsel anregen und so das Hautbild verbessern und verjüngen. Ob als abendliches Ritual oder zur schnellen Entspannung zwischendurch: Kreisen, Ausstreichen und Klopfen beruhigt die Gesichtsnerven und stimuliert Lymphe und Gefäße. Auch bei Druckkopfschmerz kann eine Massage von Stirn, Schläfen und Nasenwurzel helfen. Dabei unbedingt ein pflegendes Öl oder eine Hautserum verwenden, damit die Finger gut über die Haut gleiten können und nicht an der Haut zerren oder ziehen.

Besonders beliebt sind seit einiger Zeit Gesichtsroller mit Steinen aus Jade- oder Rosenquarz – ein Beautytrend, der in Asien schon im 7. Jahrhundert erfunden wurde. Auch bekannte Make-up-Artists schwören auf die Massageroller mit den polierten grünen und rosa Steinen. Im Web gibt es kaum einen Beauty-Blogger, der es noch nicht ausprobiert hat. Der Roller ist sicher keine garantierte Antifalten-Waffe, aber einig ist man sich über die entspannende Wirkung dieser leichten Lymphdrainage. Legt man ihn in den Kühlschrank, hilft er sogar bei geschwollenen Augen. Dafür muss man auch nicht unbedingt an seine spirituelle Wirkung oder den Effekt von Heilsteinen glauben, wonach diese stressreduzierend und harmonisierend wirken sollen. Man rollt mit ihm immer von der Gesichtsmitte nach außen und über die Augenpartie kreisend mit der kleineren Rolle.

Aber bevor man mit Rolle oder Fingern eine Massage startet, sollten Gesichtshaut und Hände gründlich gereinigt werden. Eine ca.10-minütige Gesichtsmassage entspannt und glättet nicht nur, sondern fördert auch die Aufnahme der dabei verwendeten Pflegewirkstoffe. Außer der gewohnten Nachtcreme kann man hierbei auch eine feuchtigkeitsspendende Sleeping-Mask oder ein reichhaltiges Hautöl (z. B. Mandelöl) verwenden. Für eine Tiefenreinigung kann bei der Massage auch ein Peeling benutzt oder der Jaderoller zur Unterstützung einer Tuchmaske verwendet werden. Bei entzündeten Pickeln oder Akne sind Gesichtsmassagen – ob mit oder ohne Jaderoller, ungeeignet. Die Gefahr ist zu groß dabei Bakterien auf der Haut zu verteilen. Außerdem würden bei fettiger Haut die Hautdrüsen angeregt noch mehr Talg zu produzieren. Zur genauen Technik einer Massage für Stirn, Mund- und Augenpartie findet man im Netz und auch auf Youtube zahlreiche detaillierte Anleitungen mit einfachen Massagegriffen und -techniken

Immer öfter sind Medikamente nicht lieferbar!

Seit rund einem Jahr wird die Liste der vorrübergehend nicht lieferbaren Arzneimittel stetig länger und belastet sowohl die Patienten als auch den Apothekenalltag. Fehlten im September 2018 noch rund 60 Medikamente sind es jetzt unglaubliche 275 geworden. Diese Zahlen stammen von einem Apotheker aus dem bayerischen Olching, der aus Verzweiflung seither eine „List of Shame“ erstellt hat und diese tagtäglich aktualisiert – für jeden Interessierten – ob aus Medien, der Pharmaindustrie oder Politik online nachprüfbar. Die Zahlen differieren regional leicht, sind aber durchaus exemplarisch. Die Dramatik dieser Entwicklung kann man auch an einer aktuellen Petition gegen Lieferengpässe ablesen, ins Leben gerufen von einem Apotheker aus dem Raum Chemnitz. Ob Nord, Süd, Ost oder West – überall verzweifeln Apothekenmitarbeiter bei der Suche nach dringend benötigten Medikamenten. Die Beratungszeit für den einzelnen Kunden hat sich hierdurch inzwischen vervielfacht. Die Bären-Apotheken haben noch den Vorteil sich untereinander unbürokratisch und kurzfristig aushelfen zu können, aber nicht immer hilft das. Manche Medikamente stehen schon zu lange auf der Engpassliste. Gerade wurde die Lieferfrist für ein wichtiges Schilddrüsen-Medikament auf März 2020 verschoben.

Wie soll man dies Apotheken-Kunden erklären, die hierauf angewiesen sind und nicht einfach auf ein anderes Medikament umsteigen können? Inzwischen sind dabei immer öfter auch die verschreibenden Ärzte gefragt. Betroffen sind nicht etwa exotische Medikamente, sondern täglich benötigte Mittel wie Antibiotika, Schmerzmittel, Kochsalzlösungen sowie Hormonpräparate, aber auch Krebsmedikamente, Antidepressiva und Impfstoffe. Anfang September hatte man sich zu einem Lieferengpass-Gipfel in Berlin zusammengesetzt. Teilnehmer waren Vertreter aus Politik, Krankenkassen, Großhandel, Pharmaindustrie und Apothekerverband. An den Ursachen geändert hat es nichts, denn weder die Politik noch die Pharmaindustrie will sich den schwarzen Peter zuspielen lassen.

Dabei liegen die Veränderungen in der Herstellung als Ursache klar auf der Hand. Neben dem Preiskampf haben auch die nötigen Einsparungen durch Rabattverträge dazu geführt, dass Medikamente kaum noch im Inland produziert werden. Viele Präparate kommen inzwischen aus Billiglohnländern wie Indien oder China und werden nur noch an 2 – 3 Standorten produziert. Geht hierbei etwas schief, geraten die Lieferketten ins Stocken und die Patienten haben weltweit das Nachsehen. Auch eine ausreichende Bevorratung wichtiger Medikamente wird für den Notfall von den Herstellern kaum noch betrieben und die Bevorratung beim Großhandel ist aus Kostengründen auf wenige Wochen beschränkt. Hier wäre die Politik gefragt um die wesentlichen Stellschrauben wieder zu korrigieren. Aber diese Mühlen mahlen bekanntlich langsam und niemand will es sich mit wichtigen Teilen des Gesundheitssystems verderben.

Die Leidtragenden sind Patienten und Apotheken, denen die Hände gebunden sind und die trotzdem tagtäglich versuchen das Unmögliche möglich zu machen. Wenn Sie Zeit sparen wollen, können Sie benötigte Medikamente vorab auch immer telefonisch anfragen – in allen drei Bären-Apotheken.

Was braucht die Haut in der Schwangerschaft?

In der Schwangerschaft verändern sich Stoffwechsel und Hormonlage grundlegend. Dies hat auch Auswirkungen auf die Beschaffenheit der Haut. Fettige Haut kann trockener und ohnehin schon trockene Haut kann u. U. noch trockener werden, Akne kann entstehen und auch Pigmentflecken können sich bilden. Daneben lagert die Haut auch verstärkt Wasser ein, was vor allem im Gesicht dazu führt, dass die Haut glatter und praller wirkt. Insgesamt wird auch die Durchblutung der Haut angekurbelt. So manche Schwangere freut sich über die individuellen Veränderungen, während andere damit gar nicht glücklich sind. Aber gut zu wissen: nach der Geburt normalisiert sich die Haut wieder und auch Pigmentflecken bilden sich meist wieder zurück.

Wenn die Hormone die Haut derartig auf den Kopf stellen, sollte man seine Pflegeprodukte während der Schwangerschaft entsprechend anpassen, also bei fettiger Haut auf eine Creme mit mehr Feuchtigkeit und weniger Fette umsteigen und wenn die Haut extrem trocken ist, auf wertvolle Fette achten. Naturkosmetik mit natürlichen Wirkstoffen ist jetzt zu empfehlen, aber Vorsicht bei ätherischen Ölen wie Ingwer, Lorbeer, Eisenkraut, Zimt und Wacholder. Sie können während der Schwangerschaft wehenfördernd wirken oder schädlich fürs Baby sein. Auch Pflegeprodukte mit Vitamin A sind nun tabu. Gut geeignet sind dagegen Vitamin E und Urea sowie Kamille, Lindenblüten, Ringelblume und Rosmarin. In jedem Fall auf eine Tagespflege mit hohem Lichtschutzfaktor achten, da UV-Strahlen mögliche Pigmentveränderungen fördern und bestehende dunkle Flecken noch verstärken. Ausgedehnte Sonnenbäder oder gar das Solarium sollt man grundsätzlich vermeiden.

Bei einer Schwangerschaftsakne sind der regelmäßige Besuch bei einer Kosmetikerin oder auch der Rat vom Hautarzt sinnvoll. Manche Akne-Produkte können für Schwangere gefährlich werden, wie z. B. Peelings mit Salicylsäure oder Trichloressigsäure. Um den häufigen Juckreiz trockener Haut bei fortschreitender Schwangerschaft zu lindern, helfen reichhaltige Lotionen mit Nachtkerzen-, Traubenkern-, Calendula- oder Mandelöl. Aber nicht nur der wachsende Bauch verursacht Hautspannung und Juckreiz. Achtung wenn vor allem Handinnenflächen und Fußsohlen betroffen sind. Dies kann auf Probleme mit Leber oder Galle bzw. ein beginnendes HELLP-Syndrom hinweisen. Vorsichtig sollte man grundsätzlich auch bei stark parfümierten Produkten sein. Allrounder wie Aloe-Vera oder Ringelblume sind unkritisch und jetzt eher gefragt. Wer unsicher ist, sollte sich rechtzeitig von einer unserer Dermokosmetikerinnen beraten lassen.

Wie hilft man trockener Kopfhaut im Winter?

Besonders bei trockener Kälte leiden viele unter juckender und schuppender Kopfhaut. Mangelnde Luftfeuchtigkeit – draußen wie drinnen und regelmäßiges Mützentragen sind Stress für Haar und Kopfhaut. Die Haare werden deshalb meist noch öfter gewaschen und nur selten an der Luft getrocknet. Aber nichts schädigt sie so sehr wie der heiße Föhn. So gerät die natürliche Produktion von Fett und Feuchtigkeit schnell aus der Balance. Fehlt die schützende Talgschicht beginnt die Kopfhaut zu spannen und jucken. Es bilden sich vermehrt Schuppen und die Haare wirken spröde und glanzlos. Auch das fehlende UV-Licht trägt dazu bei, dass die Kopfhaut aus dem Lot gerät. Vor allem im Winter tritt deshalb oft das sogenannte mit Entzündungen einhergehende „seborrhoische Ekzem“ auf. Spezialisierte Hautärzte behandeln dies in der Praxis oft mit einem medizinischen UV-Kamm.

Der erste Schritt wäre, die Haare seltener und nur lauwarm zu waschen, und aufs heiße Föhnen und auch den Lockenstab möglichst zu verzichten. Für empfindliche Kopfhaut gibt es besonders sanfte Shampoos mit einem neutralen pH-Wert, die möglichst ohne künstliche Zusatzstoffe und auch Silikon und Tenside auskommen, dafür natürliche Öle und pflanzliche Stoffe enthalten. Wer unsicher ist, greift am besten zu einem Babyshampoo. Vorsicht bei alkoholhaltigen Produkten wie Festiger oder Haargel, denn Alkohol trocknet die Kopfhaut ebenso wie Haarspray zusätzlich aus.

Vor allem bei Menschen, die auch sonst zu trockener Haut oder Allergien neigen, findet man öfter Kopfhautprobleme. Diese sollten grundsätzlich Shampoos wählen, die wenig Duft- oder synthetische Zusatzstoffe enthalten – nicht nur im Winter. Auch einzelne Medikamente können die Kopfhaut reizen, z. B. Cortison oder eine Chemotherapie. In dem Fall sollte man mit seinem Hautarzt sprechen. Eine Wohltat für gereizte Kopfhaut ist es, ein paar Tropfen Sonnenblumen- oder Olivenöl abends in die Kopfhaut einzumassieren und am Morgen auszuwaschen. Auch eine Kräuterspülung aus einem Tee aus Ringelblume, Kamille, Johanniskraut und Rosmarin hat nach dem Waschen eine entspannende Wirkung. Spezielle Kopfhautbalsams (z.B. von Phyto), Haartonicums oder Ölkuren (z. B. von Dr. Hauschka oder Weleda) helfen der Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Die Homöopathie und das Sommerloch 2018!

Mitte August holte der Spiegel mit seiner Titelstory zu einem Rundumschlag gegen die Alternativmedizin aus. Entgegen den sonst dem Magazin so heiligen Prämissen von Pluralität und Toleranz werden hier sämtliche positiven Ansätze einer ganzheitlichen Therapie von Yoga über Qigong, TCM, Akupunktur bis zur Homöopathie in einen Topf mit der Aufschrift Scharlatanerie geworfen. Auch Ärzte, die ihre Patienten ganzheitlich sehen und behandeln, werden hierdurch massiv in Frage gestellt. Zu diesem Fehlgriff möchte die Bären-Apotheke gern Stellung nehmen.

Die Homöopathie wird aufgrund der fehlenden Studienlage und schwierigen Überprüfbarkeit immer wieder an den Pranger gestellt. Regelmäßig gehört es zum guten Ton Globuli als reine Glaubensfrage oder Placebo abzutun. Auch wenn man mit dem Prinzip der potenzierten Verdünnung, die der Homöopathie zugrunde liegt, rein wissenschaftlich nichts anfangen kann, sollte man Patienten, die sich bei seriösen Homöopathen und Heilpraktikern gut versorgt und aufgehoben fühlen nicht als Sekten-Anhänger verunglimpfen. Und selbst wenn die Wirkung auf einem Placebo-Effekt beruhen sollte, müsste sich jeder fragen, was denn daran im Zweifelsfall falsch ist, die Selbstheilungskräfte bei Patienten zu wecken – ganz ohne Nebenwirkungen. Die verstärkte Forschung in punkto Placebo der letzten Jahre zeigt ja gerade, wie wichtig dieses Thema offensichtlich ist. So lange die klassische Schulmedizin weiterhin auf die Symptombekämpfung fixiert ist und die Frage nach den Ursachen anderen überlässt, wird der von vielen Medizinern, Heilern und vor allem Patienten gewünschte ganzheitliche Ansatz wohl weiterhin genau hier stecken bleiben.

Es geht doch nicht um die Frage entweder oder sondern um das sowohl als auch. Kein seriöser Homöopath wird Patienten mit schweren Erkrankungen davon überzeugen wollen auf schulmedizinische Untersuchungsmethoden oder Operationen zu verzichten. Homöopathie kann sicher vieles aber nicht alles. Genauso wenig sollten Apotheker ihre Kunden in ihrem Wunsch Globuli zu nehmen verunsichern. Man kann nur hoffen, dass im Gesundheitswesen jetzt nicht wieder Zeiten von Dogmatismus anbrechen. Es ist noch nicht lange her, da wurden gerade jene Krankenkassen beklatscht, die die Alternativmedizin verstärkt in ihren Erstattungskatalog aufnahmen. Nun feiert der Spiegel englische Krankenkassen als Vorreiter im Kampf gegen Globuli & Co. Da kann man sich nur die Augen reiben.

Gesundheit und Biowetter im Juni

In den Sommermonaten, zu denen auch der Juni zählt, gewittert es gemessen am Jahresmittel am häufigsten. Statistisch gesehen liegt der Raum Tübingen bei der Anzahl der Blitzeinschläge sehr weit vorne – gleich nach den bayerischen Alpenregionen. Wetterfühlige erahnen drohende Unwetter meist schon bevor die ersten Gewitterwolken aufziehen. Schwierige Wetterlagen mit raschem Wechsel von Hochs und Tiefs und entsprechenden Luftdruckschwankungen sind bei Menschen mit instabilem Blutdruck, einer Neigung zu Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen besonders gefürchtet. Hinzu kommen in solchen Wetterphasen oft Schlafprobleme, wenn die nächtlichen Temperaturen stark schwanken.

Auch steigende oder sinkende Luftfeuchtigkeit macht einem im Sommer zu schaffen. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit empfinden viele als drückende Schwüle, während trockene Hitze die Schleimhäute austrocknet und die Atemwege belastet. Unwetter im Juni sind auch für Pollenallergiker ein Problem, denn anders als man vielleicht denkt, steigt die Pollenbelastung mit einem beginnenden Starkregen sogar noch an. Die Pollen explodieren geradezu. Besser das Gewitter abwarten und noch etwas Zeit verstreichen lassen, bis die Pollen sich wieder gesetzt haben sonst droht Gewitter-Asthma.

Steigende Temperaturen mit gleichzeitigem Anstieg der Luftfeuchtigkeit lösen gerade bei Migränepatienten vermehrt Kopfschmerzanfälle aus. Wer den Wetterbericht entsprechend beobachtet kann vorsorgen. Echtes Pfefferminzöl auf den Schläfen verrieben und als Riechfläschchen helfen gegen zunehmenden Druckkopfschmerz. Bei einer möglichen Migräneattacke sollte man vorbeugend seine Medikamente einnehmen. Beim Erkennen der Auslöser hilft ein Schmerztagebuch, um nicht unnötig oft zu Schmerztabletten zu greifen, die bei Überdosierung ebenfalls zu Kopfschmerzen führen können.

Naturkosmetik von Weleda kostenlos ausprobieren

Nachhaltig, vielfach ausgezeichnet und rundum natürlich – das ist Naturkosmetik von Weleda. Aber nicht nur als ökologische Marke sammelt Weleda seit vielen Jahren Preise, auch von Verbraucherseite und bei den Beauty-Awards liegen Weleda-Produkte oft weit vorn. Die schweizer Marke bietet Rundum-Pflege für die ganze Familie und jedes Alter. Die ideale Hautpflege hat einen ganzheitlichen Anspruch und passt zu den individuellen Ansprüchen und dem Lebensstil. Ob beim Duschen, Cremen, beim Sport und Sonnenschutz oder bei der Gesichtspflege – Weleda-Produkte begleiten durch den Tag und geben rundum ein gutes Gefühl. Natürliche Essenzen aus Kräutern, Früchten und Blüten kombiniert mit hochwertigen Ölen sind dabei meist die Basis und sprechen auch Nase und Nerven und damit unsere Stimmung an.

Weleda-Beratungstage:
6.6. – Herrenberg, 8.6. – Tübingen + 12.6. – Rottenburg, 10 – 17 Uhr
inkl. kostenloser Kurzbehandlung (nach Anmeldung!)

Gesundheit und Biowetter – jetzt regelmäßig in Ihrer BärenPost

Wetterfühligkeit ist kein Hirngespinst und schon gar keine Einbildung. Rund 54 Prozent aller Deutschen bezeichnen sich als wetterfühlig. Vor allem plötzliche Wetterwechsel und damit verbunden fallender oder steigender Luftdruck machen vielen Menschen zu schaffen. So manche Migräne tritt nur bei Regen auf – dagegen fühlt man sich bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen meist topfit. Besonders betroffen sind Stubenhocker und chronisch Kranke und Frauen meist stärker als Männer. Biowetterberichte findet man inzwischen auf fast allen beliebten Wetterseiten im Internet und selbst in der Tageszeitung. Als Gesundheitsprognose sollte man dies nicht interpretieren, sonst wird daraus rasch eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Wer unter Herz-Kreislauf-Problemen, Asthma, Rheuma oder Migräne leidet, kann seine Tagesplanung aber entsprechend abstimmen und körperliche Anstrengung an den Tagen mit Wetterumschwüngen vermeiden.

Der April macht eben was er will: mal Sonne, mal Regen und Gewitter verbunden mit schnell fallenden und steigenden Temperaturen. Um diesen anstrengenden Monat gut zu überstehen, hilft es sich regelmäßig draußen aufzuhalten und sich nicht drinnen zu verkriechen. Am besten den Tag mit Wechselduschen beginnen, das trainiert die Anpassungsfähigkeit des Körpers an wechselnde Temperaturen. Ganz bewusst auch bei Regen oder Kälte einen Spaziergang machen und sich nur so dick anziehen, dass man gerade nicht friert. Der April ist ein guter Monat für einen flexiblen Zwiebellook. Mit mehreren Lagen vermeidet man zu frieren oder zu schwitzen und kann sich flexibel anpassen. Pollenallergiker sollten auf den Pollenflug achten und rechtzeitig Antihistaminika einnehmen. Selbst bei noch recht niedrigen Temperaturen sind im April reichlich Pollen von Weide, Esche, Buche und Birke unterwegs. Und sogar die ersten Gräserpollen können auftreten. Auch wenn es jetzt immer früher hell wird, hilft es dem eigenen Biorhythmus zu folgen, also Schlaf- sowie Mahlzeiten nach einem regelmäßigen Tagesablauf beizubehalten. Maximal drei Tage im Voraus kann man das Biowetter online abfragen, z. B. auf www.wetterdienst.de/Gesundheit/Biowetter/ – nach der Postleitzahl auch exakt für die eigene Region.

Unsere Avène-Beratungstage und die 5. Ladies Night im November.

Wir beginnen den Monat mit den Avène-Beratungstagen vom 6. – 8.11. Fans der französischen Pflegeprodukte für empfindliche Haut und für jedes Alter können sich direkt in der Apotheke für eine kostenlose Kurzbehandlung anmelden – um eine Hautanalyse machen zu lassen oder um neue Produkte zu testen. Unsere Avène-Beraterin freut sich aus Sie!

Den Monats-Abschluss macht dann unsere beliebte Ladies Night am 30.11. Hier kann man am Abend zwischen 20 und 22 Uhr in der Bären-Apotheke Tübingen und den Räumen der angrenzenden KosmetikPraxis ganz entspannt shoppen und sich bei einem Glas Sekt zur idealen Hautpflege beraten oder den eigenen Hauttyp analysieren lassen und sich Schminktipps von Kosmetik-Profis holen. Viele Hautprobleme entstehen durch falsche Produkte – zu viel Fett, zu wenig Feuchtigkeit, zu aggressiv oder mit den falschen Zusatzstoffen. Das muss nicht sein, wenn man rechtzeitig den Profi fragt. Dafür nehmen wir uns an diesem Abend ganz viel Zeit – nicht nur wir, sondern auch die Berater von Annemarie Börlind, Avène, Lierac und Weleda. Ganz neu dabei ist ein Stand von Energetix – Schmuckdesign mit der heilenden Kraft der Magnete. Verzichten müssen wir dieses Jahr auf den Anti-Aging-Spezialisten Dr. Guido Köhler von der Loretto-Klinik, der von Tübingen nach England gewechselt ist. Hyaloron- und Botox-Injektionen führt er dafür einmal pro Monat in unserer KosmetikPraxis durch. Informationen und Termine über Petra Klein (klein@pillenbringer.de)

Avène-Beratungstage
6.11. – Herrenberg, 7.11. – Rottenburg + 8.11.17 – Tübingen
, 10 – 18 Uhr
inkl. Kostenloser Kurzbehandlung, nach Terminvereinbarung

Ladies Night – 30.11.17,
20 – 22 Uhr in der Bären-Apotheke und KosmetikPraxis Tübingen

Verstärkung aus Spanien für die Bären-Apotheke!

Es ist schon einige Jahre her, dass die spanische Wirtschaftskrise auch bei uns in den Medien präsent war. Doch schon bald wurde das Thema verdrängt von griechischen Rettungsschirmen und der Flüchtlingskrise. Dabei ist es für junge Leute und Berufseinsteiger in Spanien auch heute noch ein großes Problem passende Jobs zu finden. Selbst wenn es wirtschaftlich hier langsam wieder bergauf geht, beträgt die Arbeitslosenquote bei den bis 25-Jährigen noch 39,3 %, an zweiter Stelle gleich hinter Griechenland. Der EU-Schnitt liegt in dieser Altersgruppe derzeit bei 16,7 % und hierzulande sind es lediglich 6,8 %. Kein Wunder also, dass es junge spanische Pharmazeuten vor allem nach Deutschland zieht, denn hier haben Apotheken schon seit Jahren Nachwuchssorgen. Approbierte Apotheker/innen und Pharmazeutische Assistenten/-innen werden oft monatelang gesucht.

Im ländlichen Raum haben es die Apotheken noch schwerer freie Stellen zu besetzen. Auch Dr. Jochen Vetter, Inhaber der Bären-Apotheken, entschied sich vor 2 ½ Jahren die Suche auf Apotheker/-innen der iberischen Halbinsel auszuweiten. Dabei ist die Bären-Apotheke für ihre guten Fortbildungsmaßnahmen und Ausbildungs-Initiativen überregional bekannt. Die Bemühungen neue Mitarbeiter/-innen und Auszubildende zu gewinnen, fängt hier schon bei den Schulpraktikanten an und reicht bis zur Eingliederung von Wiedereinsteigern. Man nimmt sich Zeit für Mitarbeiter/-innen und investiert gerne in die Weiterbildung. Und trotzdem reicht es nicht um den regelmäßigen Schwund durch Familiengründungen und Teilzeit adäquat auszugleichen.

Spanisch sprechende Kunden freuen sich natürlich wenn sie in der Bären-Apotheke in ihrer Heimatsprache beraten werden. Die spanischen Kollegen und Kolleginnen können aber nicht ohne internen Aufwand eingegliedert werden. Auch die umfassende Fachsprachenprüfung stellt gehörige Anforderungen an sie. Ohne diese wird die spanische Apotheker-Approbation in Deutschland nämlich nicht anerkannt. Die Bären-Apotheke vermittelt den spanischen Bewerbern eine Unterkunft, stellt ihnen in der Apotheke Mitarbeiter/-innen zur Seite, die ihnen jederzeit unter die Arme greifen und macht sie so fit für die Sprachprüfung. Die meisten kommen aber bereits mit recht guten Deutschkenntnissen hier an. Bis die deutsche Fachsprachenprüfung geschafft und die Eingliederung in den Apotheken-Alltag gemeistert ist, vergehen trotzdem 6 bis12 Monate. Von den aktuell fünf spanisch sprechenden Apothekern/-innen haben inzwischen alle die deutsche Approbation. Die Mühe lohnt sich also und die spanischen Kollegen/-innen haben sich sehr schnell in die Apothekenteams eingefunden.