Corona-Schnelltests ohne Wartezeit in Herrenberg!
Seit dem 16. Januar kann man sich in Herrenberg mittels Antigenschnelltest auf Corona testen lassen. Das neue Testzentrum in der Hindenburgstraße 38 im Herzen Herrenbergs wurde von der Bären-Apotheke gemeinsam mit dem DRK Herrenberg und der HNO-Praxis Dr. Hohenstein aufgebaut. Das offiziell vom Landratsamt Böblingen initiierte Testzentrum wurde möglich, da seit Ende 2020 nun auch geschultes Apothekenpersonal die Antigentests vornehmen darf. Ohne Mitwirkung eines Labors liegt das Ergebnis nach nur 15 bis 30 Minuten vor und wird dem Getesteten per App oder via Internet mitgeteilt. Jeder, der kurzfristig einen negativen Coronatest benötigt, z. B. für eine Dienstreise, durch eine Quarantäneverordnung oder auch vor dem Besuch der Großeltern, kann sich hier testen lassen.
Antigenschnelltests funktionieren ähnlich wie Schwangerschaftstests. Eine Probe vom Nasen-Rachen-Abstrich wird hierfür auf einen Teststreifen gegeben. Sind Eiweißbestandteile des Virus nachweisbar, verfärbt sich dieser. Das neue Corona-Schnelltestzentrum Gäu ist montags bis freitags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Termine werden online über www.corona-schnelltest-gaeu.de vergeben. Somit gibt es keine Warteschlangen und für den Testvorgang benötigt man maximal 5 Minuten. Ähnliche Schnelltestzentren gibt es jetzt auch in Böblingen und Holzgerlingen/Schönbuch. Die Kosten für einen Antigentest betragen 29 €. Für Personen mit Berechtigungsschein wie z. B. Lehrer oder Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen ist er kostenfrei. Weitere Infos zur Terminbuchung, zur App DoctorBox, zum Test und zur Bezahlung findet man auf www.corona-schnelltest-gaeu.deMenschen mit typischen Covid-19-Symptomen oder jene, die sich bereits in Quarantäne befinden, sollten sich bitte vorher an ihren Arzt oder den ärztlichen Notdienst wenden.

Viele Kunden müssen sich Tag für Tag, Woche für Woche um die regelmäßige Einnahme zahlreicher Medikamente kümmern – für sich selbst oder ihre Angehörigen. Gerade bei der aktuellen Pandemie ist dies nicht immer ganz leicht, wenn man Kontakte vermeiden muss oder den Gang zur Arztpraxis scheut um Folgerezepte zu organisieren. Wir haben uns deshalb entschlossen künftig einen Blisterservice anzubieten, um Ihnen eine sichere Medikation noch einfacher zu machen. Statt ständig Wochentablettenspender befüllen zu müssen, bekommt man mit dem Blisterservice alle Pillen nach Einnahme-Zeitpunkt tageweise in maschinell verpackten Klarsichtbeutelchen, sogenannten Schlauchblistern sortiert, gemäß dem Einnahmerhythmus nüchtern, morgens, mittags, abends und nachts.
Im November wurde vom Bundesgesundheitsminister entschieden, die durch schwere Coronaverläufe gefährdeten Risikogruppen mit Hilfe einer kostenlosen Abgabe von FFP2-Masken besser zu schützen. Dazu gehören neben den Älteren über 60 Jahren insbesondere jene Patienten, die an chronischen Lungen-, Herz- oder Nierenerkrankungen leiden wie z. B. Asthma, Herz- oder Niereninsuffizienz oder COPD. Aber auch Menschen mit Gefäßerkrankungen wie Thrombosen, Atherosklerose und vor allem Schlaganfällen, haben Anspruch auf diese Masken. Weitere berechtigte Gruppen sind Typ 2 Diabetiker sowie Krebspatienten, die sich schon in Therapie befinden oder bei denen diese bevorsteht. Außerdem bekommen alle Personen mit einer Organ- oder Stammzelltransplantation kostenlose FFP2-Masken.
Nicht erst seit der Corona-Pandemie machen sich Apotheken Gedanken, wie man Patienten-Gespräche auch außerhalb der Offizin und unabhängig von festen Öffnungszeiten durchführen kann. Ähnlich wie die Telemedizin will man nun mit der persönlichen Videoberatung das Angebot erweitern. So erreicht man auch jene Kunden, die entweder keine Zeit, nicht die Möglichkeit haben in die Apotheke zu kommen oder aktuell sogar in Quarantäne sind. Unser neuer Service richtet sich an alle Kunden, die eine eingehende Beratung brauchen, sich unter vier Augen austauschen wollen und keine Scheu vor einem Videogespräch haben. Das Einschalten der Kamera ist dabei nicht verpflichtend. Dr. Jochen Vetter wird als Inhaber der drei Bären-Apotheken mit diesem Angebot starten und insbesondere Beratungstermine am späten Nachmittag oder in den Abendstunden anbieten. Über unseren Online-Terminservice
Die Apotheken sind jetzt während der zweiten Coronawelle täglich darum bemüht, die Mitarbeiter/innen so gut wie möglich vor einer Ansteckung mit Covid-19-Viren zu schützen. Für viele Kunden, die derzeit mit Erkältungssymptomen zu kämpfen haben und noch nicht wissen, was dahintersteckt, ist die Apotheke die erste Anlaufstelle um sich Rat und Medikamente zu holen. Dabei ist es gerade dann sinnvoll erst anzurufen, unseren Online-Shop oder zumindest den Lieferservice zu nutzen. Wir sind telefonisch, per E-Mail oder über unsere Bestell-App genauso für unsere Kunden da wie im Verkaufsraum. Die Masken tragen unsere Mitarbeiter/innen übrigens nicht nur bei der Kundenberatung, sondern auch im Backoffice. Pausen werden nur noch in getrennten Teams gemacht, damit bei einer Covid-19-Infektion nicht die ganze Mannschaft in Quarantäne muss. Genügend Abstand ist gerade beim Essen zwingend nötig, genauso wie das regelmäßige Querlüften der Pausenräume.
Ein Impfstoff für den neuen Coronavirus wird wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen. Wir sollten uns also weiterhin an die AHA-Regeln halten, damit es bei punktuellen Infektions-Ausbrüchen bleibt. Und auch wenn man vielleicht darauf hofft, dass es im Herbst zu keiner zweiten Welle kommt, die nächste Grippe steht schon in den Startlöchern. Gerade aufgrund der Gefahr, dass es manche Risikogruppen unter Umständen doppelt erwischt, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) diesen dringend, sich rechtzeitig gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. Die übliche Grippe allein bedeutet für ältere Menschen und chronisch Kranke bereits eine erhebliche Belastung des Immunsystems. Noch nie wurde deshalb eine so große Menge an Impfdosen geordert, um sicher zu gehen, dass es bei den Risikogruppen sowie bei Pflegekräften, Ärzten, Schwangeren und Bewohnern von Pflegeheimen nicht zu Impfengpässen kommt. Die 25 Millionen Impfdosen sind auch für Patienten mit Diabetes, Asthma und Herzleiden bestimmt. Generell seien Nicht-Risikogruppen durch die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln auch gegen die Grippe meist ausreichend geschützt. Dies konnte man auch bei der abrupt abbrechenden Grippewelle im März beobachten.
